Zitherabend in Mamling zeigt Geschichte eines alten Instruments

Zitherabend in Mamling zeigt Geschichte eines alten Instruments

Ein Mann spricht in ein Mikrofon vor einer Gruppe von Menschen, die in einer ländlichen Umgebung stehen. Im Hintergrund ist eine dunkle Holzscheune zu sehen. Der Text bezieht sich auf eine Veranstaltung zur Zither.
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Braunau
24.08.2026
In Mamling im Innviertel hat die Kulturscheune zu einem Konzertabend unter dem Motto „Die Zither is a Zauberin“ eingeladen. Veranstalter Wilfried Scharf stellte dabei die Geschichte der Zither und den besonderen Klang des Instruments in den Mittelpunkt. Der Kulturstadel bot dafür einen kleinen und familiären Rahmen.

Zither steht im Mittelpunkt
In Mamling drehte sich ein Konzertabend ganz um die Zither. Das Motto „Die Zither is a Zauberin“ geht laut Veranstalter Wilfried Scharf auf einen Spruch aus dem Umfeld von Herzog Max in Bayern zurück.
Herzog Max in Bayern gilt für Scharf als wichtige Figur für die Geschichte des Instruments. Er habe die Zither wieder populär gemacht und damit salonfähig gemacht. Auch Elisabeth, bekannt als Sisi, soll laut Scharf Zither gespielt haben. Belegt sei das durch Noten.

Kulturscheune ist altes Elternhaus
Der Konzertabend fand in der Kulturscheune von Wilfried Scharf statt. Das Gebäude ist sein Elternhaus und rund 270 Jahre alt. Der Stadel wurde renoviert und für kleinere Veranstaltungen nutzbar gemacht.
Scharf sagt: „Wir haben überlegt: Was macht man daraus? Und da ist die Idee gekommen: Wir könnten ja Konzerte machen.“ Viele Menschen passen nicht hinein. Genau das macht aber den persönlichen Charakter der Abende aus.

Musik weckt Erinnerungen
Die Zitherklänge sprechen auch Menschen an, die selbst eine Verbindung zu dem Instrument haben. Besucher Franz Berger erinnert sich daran, dass er 1951 mit dem Zitherspielen begonnen hatte.
Er konnte das Instrument damals nicht weiterlernen, weil sein Lehrer starb. Trotzdem ist die Begeisterung geblieben. Für Berger ist der Klang der Zither etwas Besonderes.

Gäste reisen aus Bayern an
Die Konzerte in Mamling ziehen inzwischen auch Besucherinnen und Besucher von weiter her an. Angelika Huber kam extra aus Ingolstadt.
Sie hatte Wilfried Scharf zuvor als Zitherspieler in Ingolstadt erlebt. Weil dort kein weiteres Konzert geplant war, reiste sie nach Mamling.

Ursprüngliche Spielweise auf der Bühne
Laut Wilfried Scharf war an diesem Abend eine sehr ursprüngliche Form des Zitherspiels zu hören. Diese Art der Musik sei in der Region selten. Häufiger finde man sie in Bayern oder Tirol.
Auch die Bauart der Instrumente sei ursprünglich. Dadurch entstand ein Konzertabend, der die Geschichte der Zither mit einem direkten Klangerlebnis verbunden hat.

Weitere Abende geplant
Die Kulturscheune Mamling bleibt auch nach dem Zitherabend ein Ort für Musik. In den kommenden Wochen sind weitere Konzertabende geplant. Das Programm reicht von Operette und Musical bis zu Schrammelmusik.

Mamling, Ingolstadt

Redaktion: Reinhard Loher
Kamera: Reinhard Loher
Schnitt: Reinhard Loher

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Braunau
24.08.2026
In Mamling im Innviertel hat die Kulturscheune zu einem Konzertabend unter dem Motto „Die Zither is a Zauberin“ eingeladen. Veranstalter Wilfried Scharf stellte dabei die Geschichte der Zither und den besonderen Klang des Instruments in den Mittelpunkt. Der Kulturstadel bot dafür einen kleinen und familiären Rahmen.

Zither steht im Mittelpunkt
In Mamling drehte sich ein Konzertabend ganz um die Zither. Das Motto „Die Zither is a Zauberin“ geht laut Veranstalter Wilfried Scharf auf einen Spruch aus dem Umfeld von Herzog Max in Bayern zurück.
Herzog Max in Bayern gilt für Scharf als wichtige Figur für die Geschichte des Instruments. Er habe die Zither wieder populär gemacht und damit salonfähig gemacht. Auch Elisabeth, bekannt als Sisi, soll laut Scharf Zither gespielt haben. Belegt sei das durch Noten.

Kulturscheune ist altes Elternhaus
Der Konzertabend fand in der Kulturscheune von Wilfried Scharf statt. Das Gebäude ist sein Elternhaus und rund 270 Jahre alt. Der Stadel wurde renoviert und für kleinere Veranstaltungen nutzbar gemacht.
Scharf sagt: „Wir haben überlegt: Was macht man daraus? Und da ist die Idee gekommen: Wir könnten ja Konzerte machen.“ Viele Menschen passen nicht hinein. Genau das macht aber den persönlichen Charakter der Abende aus.

Musik weckt Erinnerungen
Die Zitherklänge sprechen auch Menschen an, die selbst eine Verbindung zu dem Instrument haben. Besucher Franz Berger erinnert sich daran, dass er 1951 mit dem Zitherspielen begonnen hatte.
Er konnte das Instrument damals nicht weiterlernen, weil sein Lehrer starb. Trotzdem ist die Begeisterung geblieben. Für Berger ist der Klang der Zither etwas Besonderes.

Gäste reisen aus Bayern an
Die Konzerte in Mamling ziehen inzwischen auch Besucherinnen und Besucher von weiter her an. Angelika Huber kam extra aus Ingolstadt.
Sie hatte Wilfried Scharf zuvor als Zitherspieler in Ingolstadt erlebt. Weil dort kein weiteres Konzert geplant war, reiste sie nach Mamling.

Ursprüngliche Spielweise auf der Bühne
Laut Wilfried Scharf war an diesem Abend eine sehr ursprüngliche Form des Zitherspiels zu hören. Diese Art der Musik sei in der Region selten. Häufiger finde man sie in Bayern oder Tirol.
Auch die Bauart der Instrumente sei ursprünglich. Dadurch entstand ein Konzertabend, der die Geschichte der Zither mit einem direkten Klangerlebnis verbunden hat.

Weitere Abende geplant
Die Kulturscheune Mamling bleibt auch nach dem Zitherabend ein Ort für Musik. In den kommenden Wochen sind weitere Konzertabende geplant. Das Programm reicht von Operette und Musical bis zu Schrammelmusik.

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