Im neuen HT1-Podcast zeigen Oberösterreichs Expertinnen und Experten, wie viel Engagement wirklich hinter unserem Pflanzenbau steckt. „Wir zahlen oft drauf für Umwelt- und Naturschutz – und es wird kaum gesehen“, betont Rosemarie Ferstl. Trotzdem setzen über 85 % der Betriebe freiwillig auf ÖPUL-Maßnahmen: Begrünungen, Grundwasserschutz, strenge Auflagen. „Das zahlt sich aus – die Nitratwerte gehen zurück.“
Doch die Herausforderungen wachsen: Wetterextreme, Hagel, Trockenheit. „Wir brauchen robuste Sorten, die Hitze und Krankheiten aushalten“, sagt Pflanzenbau-Chef Helmut Feitzlmayr. Österreich investiert daher in 30 Zuchtprogramme, die neue, widerstandsfähige Getreide- und Sojasorten liefern. Die Erfolge sind sichtbar: „In Oberösterreich steigen die Erträge – beim Weizen plus 300 Kilo pro Hektar, bei Soja sogar eine ganze Tonne.“
Beim Thema Pflanzenschutz wird es deutlich: „Er ist negativ behaftet, aber ohne geht’s nicht“, erklärt Ferstl. In Österreich sind viele EU-weit erlaubte Mittel nicht zugelassen – eine Gefahr für die Versorgungssicherheit. „Wenn wir heimische Produktion verlieren, kommt die Ware aus dem Ausland. Wollen wir das?“
Das AMA-Gütesiegel wird deshalb wichtiger denn je. „Regional, streng kontrolliert und gesund – darauf können die Konsumenten vertrauen.“
Oberösterreich, Österreich, Ostösterreich, Grieskirchen, Ried, Schärding, Braunau
Redaktion: Gerald Schlager
Kamera: HT1 Studio
Schnitt: Gerald Schlager
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