Braucht es im Jahr 2025 noch einen Kameradschaftsbund? Eine Frage, die Gerald Schlager mit Bezirksobmann Josef Schwarzmannseder bespricht – und schnell wird klar: Ja, mehr denn je.
Der Kameradschaftsbund steht längst nicht mehr nur für Gedenken, sondern für aktives Miteinander. „Wir helfen mit bei Essen auf Rädern, besuchen Ältere, helfen beim Einkaufen – echte Nachbarschaftshilfe eben“, erklärt Schwarzmannseder. Dabei bleibt der Verein überparteilich und offen für alle Generationen.
Seinen Ursprung hat der Bund bei Heimkehrern, die nach dem Krieg den Hinterbliebenen halfen. „Diese Haltung des Füreinanderdaseins tragen wir weiter“, so der Obmann. Besonders wichtig sei ihm der soziale Aspekt – und dass auch junge Menschen mitmachen: „Wir brauchen die Jugend. Nur gemeinsam können wir Zukunft gestalten.“
Doch es gibt Hürden: Datenschutzbestimmungen erschweren den Kontakt zu Jungrekruten. Trotzdem engagieren sich auch Frauen zunehmend – „wir haben über 14 aktive Damen, sogar in Führungsfunktionen“, berichtet Schwarzmannseder stolz.
Und was motiviert ihn persönlich? „Der Zusammenhalt. Die Gespräche. Das Gefühl, gebraucht zu werden.“
Wer mehr als reden will – kann mitmachen. Einfach melden. Die Tür steht offen.
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