Impulsgeberin und Moderatorin Eveline Doll weiß: „Arbeit bedeutet Teilhabe“ – und genau darum geht es im aktuellen Regio Talk.
Menschen mit Behinderung wollen arbeiten, etwas beitragen, selbstständig leben. Rund 1900 von ihnen sind in Oberösterreich in geschützten Werkstätten tätig. Der Schritt in ein reguläres Arbeitsverhältnis gelingt jedoch nur wenigen.
„Viele Betriebe wissen gar nicht, welches Potenzial sie sich entgehen lassen“, betont WKOÖ-Präsidentin Doris Hummer. Denn dort, wo Inklusion gelebt wird, zeigt sich ein klares Bild: Inklusive Mitarbeiter sind loyal, verlässlich und stärken oft das ganze Team.
Der Bezirk Grieskirchen setzt deshalb auf ein Pilotprojekt, das Unternehmen und Sozialeinrichtungen enger verbindet. Ein wichtiger Schritt – auch wegen des Arbeitskräftemangels. Bis 2040 können von 100 Pensionierungen nur 65 Stellen nachbesetzt werden. Jede zusätzliche Fachkraft zählt.
Wie gut Inklusion funktionieren kann, zeigt die Erfolgsgeschichte von Christina Eggl: Mit Unterstützung, passendem Matching und einer klaren Perspektive schafft sie ihren Lehrabschluss und die innerbetriebliche Matura. Ein Beispiel, das Mut macht.
Soziallandesrat Christian Dörfel unterstreicht: „Teilhabe am Arbeitsleben bedeutet Selbstbestimmung und echte Integration.“
Seit 2024 erleichtert der neue Inklusionszuschuss Unternehmen den Einstieg. Beratung, Begleitung und Fördermodelle machen den Weg frei für mehr Chancen – für alle Beteiligten.
Inklusion bringt nicht nur Menschen in Arbeit. Sie bringt Betriebe weiter. Und unsere Gesellschaft zusammen.
Oberösterreich, Bezirk Grieskirchen, Waizenkirchen, St. Agatha, Prambachkirchen
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