Treffpunkt Bauernhof in St. Aegidi: Dürre setzt Landwirtschaft unter Druck

Treffpunkt Bauernhof in St. Aegidi: Dürre setzt Landwirtschaft unter Druck

Mann mit Brille und grauem Haar steht vor einem Regal mit Produkten in einem Geschäft. Text im Bild spricht über die Auswirkungen der Dürre auf Bauern in St. Aegidi.
Reportage teilen
Schärding
22.08.2026
Der Bauernbund Bezirk Schärding hat den „Treffpunkt Bauernhof“ heuer bei den Sauwald Erdäpfeln in St. Aegidi veranstaltet. Im Mittelpunkt standen der Austausch unter den Bäuerinnen und Bauern sowie die Folgen von Hitze und Dürre. Als Referenten waren Agrar-Landesrätin Michaela Langer-Weninger und Bauernbund-Präsident Georg Strasser zu Gast.

Der „Treffpunkt Bauernhof“ ist für die Bauern im Bezirk Schärding eine fixe Veranstaltung. Dabei stehen Gespräche, Einblicke in den Betriebsalltag und der Austausch über aktuelle Themen im Mittelpunkt.
Eduard Paminger, Altbauernobmann des Bezirks Schärding, betont die Bedeutung des Treffens: „Für die Bauern des Bezirkes ist es eine Traditionsveranstaltung. Man lernt verschiedene Referenten kennen und erlebt dadurch Gemeinschaft.“

Sauwald Erdäpfel als Gastgeber
Gastgeber waren heuer die Sauwald Erdäpfel in St. Aegidi. Der Betrieb ist in der Region verwurzelt und setzt auf die gemeinsame Vermarktung der Kartoffeln durch die Bauern.
Nationalratsabgeordneter Manfred Hofinger sieht darin ein Beispiel für regionale Zusammenarbeit. „Die Bauern haben die Vermarktung für die Kartoffeln selbst in die Hand genommen. Das ist beispielgebend für viele andere Betriebe“, sagte Hofinger.

Dürre sorgt für große Sorgen
Ein zentrales Thema des Treffens war die aktuelle Wetterlage. Hitze und Dürre setzen den landwirtschaftlichen Betrieben zu. Michaela Langer-Weninger verwies auf fehlendes Wasser und eine schlechtere Futtergrundlage für Tiere.
„Das Thema der Hitze und der Dürre macht uns auf den landwirtschaftlichen Betrieben große Sorgen, weil es teilweise auch wirklich um Existenzen geht“, sagte die Agrar-Landesrätin.

Schäden könnten deutlich steigen
Bauernbund-Präsident Georg Strasser verwies auf die steigenden Schäden durch extreme Trockenheit. Zum Vergleich nannte er das Dürrejahr 2018 mit Schäden von rund 230 Millionen Euro. Für die aktuelle Dürre geht er von Schäden in Höhe von rund einer Milliarde Euro aus.
Aus seiner Sicht braucht es zusätzliche Maßnahmen, um die Zahlungsfähigkeit der landwirtschaftlichen Betriebe zu sichern. Auch die Versorgung mit Betriebsmitteln und die Lebensmittelversorgung der kommenden Jahre seien wichtige Themen.

Landwirtschaft muss sich an Klimawandel anpassen
Neben der Dürre wurden weitere Folgen des Klimawandels angesprochen. Dazu zählen häufigere Starkregen-Ereignisse und eine steigende Verdunstung.
Strasser sieht deshalb auch bei der Auswahl der Kulturen und den Geschäftsmodellen der bäuerlichen Familienbetriebe Handlungsbedarf. Die Betriebe müssten sich frühzeitig mit den Veränderungen auseinandersetzen.

Mehr Wertschöpfung für die Betriebe
Bauernbund-Bezirksobmann Franz Höller sprach sich dafür aus, dass die landwirtschaftlichen Betriebe stärker vom Wert ihrer Produkte profitieren. Entscheidend sei, dass jene, die Lebensmittel erzeugen und Leistungen erbringen, auch einen entsprechenden Erlös erhalten.
Der „Treffpunkt Bauernhof“ zeigte damit neben dem Austausch unter den Bauern auch die wirtschaftlichen und klimatischen Herausforderungen der Landwirtschaft auf.

Schärding, St. Aegidi

Redaktion: Tamara Zopf
Kamera: Jonas Voitl
Schnitt: Tamara Zopf

‎Folge dem Kanal HT1 - Das schau ich mir an! auf WhatsApp: https://pulse.ly/8rqcqbvr9b

2600183-002
Schärding
22.08.2026
Der Bauernbund Bezirk Schärding hat den „Treffpunkt Bauernhof“ heuer bei den Sauwald Erdäpfeln in St. Aegidi veranstaltet. Im Mittelpunkt standen der Austausch unter den Bäuerinnen und Bauern sowie die Folgen von Hitze und Dürre. Als Referenten waren Agrar-Landesrätin Michaela Langer-Weninger und Bauernbund-Präsident Georg Strasser zu Gast.

Der „Treffpunkt Bauernhof“ ist für die Bauern im Bezirk Schärding eine fixe Veranstaltung. Dabei stehen Gespräche, Einblicke in den Betriebsalltag und der Austausch über aktuelle Themen im Mittelpunkt.
Eduard Paminger, Altbauernobmann des Bezirks Schärding, betont die Bedeutung des Treffens: „Für die Bauern des Bezirkes ist es eine Traditionsveranstaltung. Man lernt verschiedene Referenten kennen und erlebt dadurch Gemeinschaft.“

Sauwald Erdäpfel als Gastgeber
Gastgeber waren heuer die Sauwald Erdäpfel in St. Aegidi. Der Betrieb ist in der Region verwurzelt und setzt auf die gemeinsame Vermarktung der Kartoffeln durch die Bauern.
Nationalratsabgeordneter Manfred Hofinger sieht darin ein Beispiel für regionale Zusammenarbeit. „Die Bauern haben die Vermarktung für die Kartoffeln selbst in die Hand genommen. Das ist beispielgebend für viele andere Betriebe“, sagte Hofinger.

Dürre sorgt für große Sorgen
Ein zentrales Thema des Treffens war die aktuelle Wetterlage. Hitze und Dürre setzen den landwirtschaftlichen Betrieben zu. Michaela Langer-Weninger verwies auf fehlendes Wasser und eine schlechtere Futtergrundlage für Tiere.
„Das Thema der Hitze und der Dürre macht uns auf den landwirtschaftlichen Betrieben große Sorgen, weil es teilweise auch wirklich um Existenzen geht“, sagte die Agrar-Landesrätin.

Schäden könnten deutlich steigen
Bauernbund-Präsident Georg Strasser verwies auf die steigenden Schäden durch extreme Trockenheit. Zum Vergleich nannte er das Dürrejahr 2018 mit Schäden von rund 230 Millionen Euro. Für die aktuelle Dürre geht er von Schäden in Höhe von rund einer Milliarde Euro aus.
Aus seiner Sicht braucht es zusätzliche Maßnahmen, um die Zahlungsfähigkeit der landwirtschaftlichen Betriebe zu sichern. Auch die Versorgung mit Betriebsmitteln und die Lebensmittelversorgung der kommenden Jahre seien wichtige Themen.

Landwirtschaft muss sich an Klimawandel anpassen
Neben der Dürre wurden weitere Folgen des Klimawandels angesprochen. Dazu zählen häufigere Starkregen-Ereignisse und eine steigende Verdunstung.
Strasser sieht deshalb auch bei der Auswahl der Kulturen und den Geschäftsmodellen der bäuerlichen Familienbetriebe Handlungsbedarf. Die Betriebe müssten sich frühzeitig mit den Veränderungen auseinandersetzen.

Mehr Wertschöpfung für die Betriebe
Bauernbund-Bezirksobmann Franz Höller sprach sich dafür aus, dass die landwirtschaftlichen Betriebe stärker vom Wert ihrer Produkte profitieren. Entscheidend sei, dass jene, die Lebensmittel erzeugen und Leistungen erbringen, auch einen entsprechenden Erlös erhalten.
Der „Treffpunkt Bauernhof“ zeigte damit neben dem Austausch unter den Bauern auch die wirtschaftlichen und klimatischen Herausforderungen der Landwirtschaft auf.

Schärding, St. Aegidi

Redaktion: Tamara Zopf
Kamera: Jonas Voitl
Schnitt: Tamara Zopf

‎Folge dem Kanal HT1 - Das schau ich mir an! auf WhatsApp: https://pulse.ly/8rqcqbvr9b

2600183-002

Außerdem interessant

Deine Ansprechpartner

Wir sind HT1

Ein lächelnder Mann mit Glatze trägt ein dunkelblaues Hemd. Er sitzt an einem Tisch und gestützt auf seinem Arm, im Hintergrund erkennt man eine Naturansicht und einige Dokumente an der Wand.

Christian Höckner

Geschäftsführer

REICHWEITE & CROSSMEDIA

+43 699/11328082   |   hoeckner@ht1.at

Mit einer Reportage auf HT1 präsentierst Du Dein Unternehmen authentisch und nahbar. Professionell produzierte Beiträge schaffen Vertrauen, stärken die Kundenbindung und machen Dein Unternehmen erlebbar. Durch spannende Reportagen vermittelst Du nicht nur Informationen, sondern erzielst auch eine nachhaltige Wirkung bei Deiner Zielgruppe. Ob Einblicke hinter die Kulissen, Erfolgsgeschichten oder Experteninterviews –

HT1 bietet Dir das ideale Format, um Deine Botschaft wirkungsvoll zu transportieren.

Ein lächelnder Mann mit Brille, in einem weißen Hemd, steht mit verschränkten Armen vor einem Hintergrund aus grünen Bäumen und einer Architektur.

Gerald Schlager

Geschäftsführer

KONZEPTION & PRODUKTION

+43 699/11328081  |  schlager@ht1.at

Menschen lieben bewegte Bilder. Informiere die Öffentlichkeit über Dein Unternehmen – erzähle Deine Geschichte. Transportiere Deine Vision und finde neue begeisterte Kunden oder Mitarbeiter. Nutze die Ausstrahlungs-Möglichkeiten von HT1 für Deine Unternehmenskommunikation im Regionalfernsehen, auf der Website oder in den Social Media Kanälen.