Die Diskussion über Tierhaltung spitzt sich zu – und gleichzeitig steigt der Konsum tierischer Produkte wieder an. „Die Welt ist nicht schwarz-weiß“, betont LK-Präsident Franz Waldenberger. Menschen essen heute vegan, vegetarisch oder flexitarisch, doch am Ende vertraut die Mehrheit auf regionale Qualität. Für Österreichs Tierhalter ist das eine wichtige Botschaft.
Denn die Betriebe stehen unter Druck: steigende Auflagen, hohe Anforderungen beim Tierwohl, Klimaauflagen und kostspielige Stallbauten. „Wenn man ständig in der Kritik steht, ist das belastend“, sagt Waldenberger offen. Trotzdem bleibt Österreich ein Tierhaltungs-Land – allen voran Oberösterreich. „Tierisches Eiweiß bleibt eine unverzichtbare Quelle“, erklärt Abteilungsleiter DI Michael Wöckinger. Besonders Fleisch, Milch und Eier liefern essentielle Nährstoffe – und die Nachfrage bleibt stabil.
Gleichzeitig müssen Landwirte laufend in neue gesetzliche Vorgaben investieren. „Beim Stallbau entscheidet man für 25 Jahre – da überlegt man jeden Schritt doppelt“, sagt Wöckinger. Dennoch sehen beide Experten die Zukunft positiv. Regionale Kreislaufwirtschaft, Dünger aus der Tierhaltung und die Fähigkeit, Wiesen in hochwertige Lebensmittel zu verwandeln, werden immer wichtiger. Waldenberger ist überzeugt: „Regionale Produktion gewinnt an Bedeutung – und wir sind dafür gut gerüstet.“
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