Sexuelle Bildung ist in unserer Region ein Thema, das viele falsch verstehen – und genau deshalb ist es heute wichtiger denn je. Im neuen HT1-Podcast spricht Sexualpädagoge René Klaras vom Institut Sexucation darüber, wie Aufklärung wirklich funktioniert. „Sexuelle Bildung heißt nicht, Praktiken zu unterrichten“, stellt er klar. „Es geht um Körperwissen, Beziehungen und Grenzen setzen.“
René erlebt täglich, wie groß die Unsicherheit ist. Er erzählt von einem 16-jährigen Mädchen, das glaubt, im Wasser schwanger werden zu können. „Da merkt man, wie wenig Aufklärung in Familien und Schulen ankommt.“ Oft entsteht Scham, weil niemand die Hintergründe erklärt.
Auch scheinbar harmlose Situationen können problematisch sein – wie das eingeforderte „Busserl“ bei der Verwandtschaft. „Das ist eine Grenzverletzung, wenn ein Kind das gerade nicht möchte“, betont René. „Was lernt das Kind? Meine Grenzen gelten nicht.“
Eltern wollen oft selbst aufklären, doch vielen fehlt Basiswissen. Schulen kämpfen mit zu wenig Ausbildung in diesem Bereich. Renés Appell: „Informiert euch, besucht Workshops. Bildung ist Wissen – und Wissen ist Schutz.“
Sexuelle Bildung schafft Sicherheit. Für Kinder. Für Eltern. Für unsere Gesellschaft.
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