Stockcar-Rennen in Münzkirchen zieht Familien und Motorsportfans an

Stockcar-Rennen in Münzkirchen zieht Familien und Motorsportfans an

Drei Frauen stehen in einem Outdoor-Bereich, lächeln und sprechen miteinander. Im Hintergrund sind Autos und Sandhaufen zu sehen. Der Text erwähnt Stockcar-Rennen in Münzkirchen.
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Schärding
14.09.2026
In der Schottergrube in Münzkirchen hat der Stockcar Club Kaltenmarkt ein Stockcar-Rennen veranstaltet. Alte Autos, enge Zweikämpfe und Blechkontakt standen im Mittelpunkt. Das Rennen lockte Motorsportfans und Familien aus der Region an.



Vollkontakt auf der Schotterpiste
In der Kiesgrube Grünberger in Münzkirchen ging es nicht um glänzende Fahrzeuge. Beim Stockcar-Rennen zählt, was auf der Piste passiert. Alte Autos werden für den Einsatz vorbereitet und danach im Rennen stark belastet.
Florian Grünberger von der Kiesgrube Grünberger sieht das Rennen seit Jahren aus nächster Nähe. Er zeigt Respekt vor der Arbeit der Fahrerinnen und Fahrer. Die Autos würden immer wieder repariert und erneut an den Start gebracht.

Alte Autos werden renntauglich gemacht
Viele Fahrzeuge haben ihre Zeit im Straßenverkehr bereits hinter sich. Für das Rennen werden sie umgebaut, verstärkt und wieder fahrbereit gemacht. Danach zählt auf der Strecke vor allem Robustheit.
Korbinian aus Schardenberg beschreibt den Reiz des Hobbys als Gemeinschaftsarbeit. „Da sind zehn Leute dran an so einem Auto, das baut man miteinander zusammen“, sagt er. Nach jedem Lauf bleibt nur wenig Zeit, um Schäden zu beheben und das Auto wieder startklar zu machen.

Verein lebt Tradition seit 2005
Organisiert wird das Rennen vom Stockcar Club Kaltenmarkt. Der Verein hat laut Obmann Thomas Unterholzer derzeit 90 Mitglieder. In dieser Form werden die Rennen seit 2005 durchgeführt.
Die Tradition reicht laut Unterholzer noch weiter zurück. In seiner Familie sind schon Vater und Onkel gefahren. Für ihn steht die Gaudi im Vordergrund. Stockcar sei Motorsport mit wenig Budget und viel Zusammenhalt.

Fahrerinnen sind fixer Teil der Szene
Das Stockcar-Rennen ist keine reine Männerdomäne. Auch Martina, Barbara und Michaela sitzen am Steuer. Auf der Strecke wird beim Austeilen und Einstecken kein Unterschied gemacht.
Die Fahrerinnen erzählen, dass sie kleinere Arbeiten wie Reifenwechsel oder Tanken selbst schaffen. Bei größeren Reparaturen helfen Familie und Freunde mit. Auch hier zeigt sich, dass das Rennen stark von Teamarbeit lebt.

Ausflug für Familien
Das Rennen zieht nicht nur Motorsportfans an. Viele Familien nutzen die Veranstaltung als Ausflugsziel. Dominik Schnallinger aus St. Florian kam mit seinen Kindern nach Münzkirchen.
Für ihn steht der Spaß seines Sohnes im Mittelpunkt. Die Kinder können zusehen, essen, trinken und die Action auf der Schotterpiste miterleben.

Dreck, Lärm und Zusammenhalt
Das Stockcar-Rennen in Münzkirchen verbindet Action mit Vereinsarbeit. Am Ende gewinnt nicht nur das schnellste, sondern oft auch das widerstandsfähigste Auto.
Hochglanz spielt keine Rolle. Entscheidend sind alte Fahrzeuge, ein passendes Gelände und ein Team, das auch nach Blechschäden weitermacht.

Münzkirchen, Kaltenmarkt, Schardenberg, St. Florian

Redaktion: Reinhard Loher
Kamera: Reinhard Loher
Schnitt: Reinhard Loher


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Schärding
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In der Schottergrube in Münzkirchen hat der Stockcar Club Kaltenmarkt ein Stockcar-Rennen veranstaltet. Alte Autos, enge Zweikämpfe und Blechkontakt standen im Mittelpunkt. Das Rennen lockte Motorsportfans und Familien aus der Region an.



Vollkontakt auf der Schotterpiste
In der Kiesgrube Grünberger in Münzkirchen ging es nicht um glänzende Fahrzeuge. Beim Stockcar-Rennen zählt, was auf der Piste passiert. Alte Autos werden für den Einsatz vorbereitet und danach im Rennen stark belastet.
Florian Grünberger von der Kiesgrube Grünberger sieht das Rennen seit Jahren aus nächster Nähe. Er zeigt Respekt vor der Arbeit der Fahrerinnen und Fahrer. Die Autos würden immer wieder repariert und erneut an den Start gebracht.

Alte Autos werden renntauglich gemacht
Viele Fahrzeuge haben ihre Zeit im Straßenverkehr bereits hinter sich. Für das Rennen werden sie umgebaut, verstärkt und wieder fahrbereit gemacht. Danach zählt auf der Strecke vor allem Robustheit.
Korbinian aus Schardenberg beschreibt den Reiz des Hobbys als Gemeinschaftsarbeit. „Da sind zehn Leute dran an so einem Auto, das baut man miteinander zusammen“, sagt er. Nach jedem Lauf bleibt nur wenig Zeit, um Schäden zu beheben und das Auto wieder startklar zu machen.

Verein lebt Tradition seit 2005
Organisiert wird das Rennen vom Stockcar Club Kaltenmarkt. Der Verein hat laut Obmann Thomas Unterholzer derzeit 90 Mitglieder. In dieser Form werden die Rennen seit 2005 durchgeführt.
Die Tradition reicht laut Unterholzer noch weiter zurück. In seiner Familie sind schon Vater und Onkel gefahren. Für ihn steht die Gaudi im Vordergrund. Stockcar sei Motorsport mit wenig Budget und viel Zusammenhalt.

Fahrerinnen sind fixer Teil der Szene
Das Stockcar-Rennen ist keine reine Männerdomäne. Auch Martina, Barbara und Michaela sitzen am Steuer. Auf der Strecke wird beim Austeilen und Einstecken kein Unterschied gemacht.
Die Fahrerinnen erzählen, dass sie kleinere Arbeiten wie Reifenwechsel oder Tanken selbst schaffen. Bei größeren Reparaturen helfen Familie und Freunde mit. Auch hier zeigt sich, dass das Rennen stark von Teamarbeit lebt.

Ausflug für Familien
Das Rennen zieht nicht nur Motorsportfans an. Viele Familien nutzen die Veranstaltung als Ausflugsziel. Dominik Schnallinger aus St. Florian kam mit seinen Kindern nach Münzkirchen.
Für ihn steht der Spaß seines Sohnes im Mittelpunkt. Die Kinder können zusehen, essen, trinken und die Action auf der Schotterpiste miterleben.

Dreck, Lärm und Zusammenhalt
Das Stockcar-Rennen in Münzkirchen verbindet Action mit Vereinsarbeit. Am Ende gewinnt nicht nur das schnellste, sondern oft auch das widerstandsfähigste Auto.
Hochglanz spielt keine Rolle. Entscheidend sind alte Fahrzeuge, ein passendes Gelände und ein Team, das auch nach Blechschäden weitermacht.

Münzkirchen, Kaltenmarkt, Schardenberg, St. Florian

Redaktion: Reinhard Loher
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