Stadtmarketing und Messe Ried bündeln 2026 ihre Kräfte für mehr Frequenz in der Innenstadt und am Messegelände. Direktor Helmut Slezak stellte im HT1-Podcast die Schwerpunkte für Ried im Innkreis vor. Ziel sind mehr Besucher, klare Messbarkeit und eine hohe Aufenthaltsqualität.
Stadtmarketing und Messe Ried arbeiten seit der Zusammenlegung enger zusammen. Für die Stadt Ried bringt das laut Direktor Helmut Slezak klare Vorteile. Die Messe bringt Erfahrung in Planung, Bewerbung und Umsetzung von Veranstaltungen ein. Davon profitiert die Innenstadt ebenso wie das Messegelände.
In den vergangenen Jahren kamen mehrere neue Formate dazu. Dazu zählen die Moonlight-Veranstaltungen und das Sommerfestival. Gleichzeitig bleibt der Handel eine Herausforderung. Leerstände nehmen nicht ab. Das Stadtmarketing kann hier nur begrenzt eingreifen. Für Verbesserungen bei der Aufenthaltsqualität braucht es politische Entscheidungen und einen gemeinsamen Willen.
Für 2026 kündigt Slezak mehrere Schwerpunkte an. Den Auftakt macht ab 9. Februar die Aktionswoche „Verliebt in Ried“. Mehr als 20 Betriebe beteiligen sich mit speziellen Angeboten. Ergänzt wird die Woche durch thematische Dekoration in der Stadt. Fixpunkt bleibt auch der Faschingsdienstag, der gemeinsam mit dem Verein der Rieder Wirtschaft organisiert wird.
Ein zentrales Thema ist die Messung des Erfolgs. Neben Rückmeldungen aus Gastronomie und Handel setzt das Stadtmarketing auf Daten. Seit zwei Jahren läuft eine Besucherstrom-Analyse. Sie zeigt, wie sich Veranstaltungen auf die Frequenz auswirken und woher die Gäste kommen. „Diese Zahlen helfen uns bei Planung und Umsetzung“, sagt Slezak.
Auch die Messe Ried ist 2026 ein wichtiger Frequenzbringer. Der Start erfolgt am 28. Februar mit dem Messefrühling. Das Format richtet sich an Familien und Best Ager. Ende März folgt die Sportmesse mit Vereinen, Verbänden und neuen Programmpunkten. Im September stehen das Oktoberfest und die Modellbau-Messe auf dem Programm. Die Haus- und Bau-Messe bleibt wirtschaftlich ein Kerntermin. Insgesamt rechnet die Messe Ried mit weit über 100 Veranstaltungen, darunter viele Gastformate.
Zusätzlich übernimmt Slezak für zwei Jahre den Vorsitz der „Messe in Austria“, dem Zusammenschluss von zehn Messestandorten in Österreich und Bozen. Die Aufgabe ist zeitintensiv. Herausforderungen im Messewesen und die allgemeine Stimmungslage bleiben spürbar. Entscheidend sei ein verlässliches Team.
Trotz unterschiedlicher Interessen in der Stadt zieht Slezak ein positives Fazit. „Wir leben in einer Stadt mit sehr hoher Lebensqualität. Man kann nicht jedem Wunsch gerecht werden, aber Ried hat aus meiner Sicht ein starkes Gesamtpaket“, sagt der Direktor.
Weitere Informationen zur Messe finden sich unter:
https://www.messe-ried.at?utm_source=youtube&utm_medium=social&utm_campaign&utm_content=ap_zbszpweukr Ried im Innkreis
Redaktion: Gerald Schlager
Kamera: HT1 Podcast Studio
Schnitt: Gerald Schlager
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