St. Agatha erinnert 2026 mit „Land und Wille“ an Stefan Fadinger und den Bauernkrieg

St. Agatha erinnert 2026 mit „Land und Wille“ an Stefan Fadinger und den Bauernkrieg

Drei Männer in roten Trachtenjacken und schwarzen Hüten stehen zusammen. Im Hintergrund sind Feierlichkeiten zu sehen, die an den Bauernkrieg in Oberösterreich erinnern.
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Grieskirchen
05.06.2026
Im Jahr 2026 jährt sich der Todestag von Stefan Fadinger zum 400. Mal. Auf der Waldbühne in St. Agatha entsteht mit „Land und Wille“ eine musikalische Inszenierung zum Oberösterreichischen Bauernkrieg von 1626. Das Projekt ist Teil der OÖ Communale 2026 und schlägt eine Brücke zwischen Geschichte und Gegenwart.



Rund 70 Musikerinnen und Musiker der Marktmusikkapelle Haag am Hausruck gestalten gemeinsam mit etwa 50 Sängern der Männergesangsvereine Haag und Grieskirchen-Tolleterau das Werk unter freiem Himmel. Die musikalische Leitung übernimmt Hermann Pumberger.

„Mit diesem Projekt wollen wir die Geschichte hörbar und erlebbar machen“, sagt Hermann Pumberger. Musik, Sprache und historische Ereignisse verbinden sich dabei zu einer vielschichtigen Erzählung über Hoffnung, Verlust und Widerstand.

Die Komposition stammt von Georg Wiesinger aus Peuerbach. Die Texte verfassten Sarah Wassermayer und Michael Schreckeneder. Schauspieler Kevin Krennhuber führt das Publikum durch die Ereignisse des Jahres 1626.

Im Mittelpunkt stehen die oberösterreichischen Bauern während der bayerischen Herrschaft. Religiöser Druck und strenge Vorgaben prägen die damalige Zeit. Bekannte Schauplätze wie St. Agatha, Haag am Hausruck, die Weiberau und Linz bilden den Rahmen der Inszenierung.

Für Martin Honzik, künstlerischer Projektleiter der OÖ Communale, passt das Projekt zum Leitthema „Mut“. Die OÖ Communale 2026 erinnert an die Ereignisse des Bauernkriegs vor 400 Jahren und setzt sich mit deren Bedeutung für die Gegenwart auseinander.

Auch Christine Huber, Präsidentin des OÖ Forums Volkskultur, sieht in der Verbindung von Musik, Geschichte und regionaler Identität einen wichtigen Beitrag zur Erinnerungskultur.

Mit „Land und Wille“ entsteht in Stefan Fadingers Heimatgemeinde St. Agatha eine Inszenierung zum 400-Jahr-Jubiläum des Oberösterreichischen Bauernkriegs und damit eine Auseinandersetzung mit einem der bedeutendsten Aufstände der Landesgeschichte.

Weitere Informationen:
https://pulse.ly/sttsynbmjp
https://pulse.ly/pboajq3xkd

St. Agatha, Haag am Hausruck, Grieskirchen, Tolleterau, Peuerbach, Linz, Wels, Wien

Redaktion: Margit Rumpfhuber
Kamera: Reinhard Loher, Margit Rumpfhuber
Schnitt: Margit Rumpfhuber


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Grieskirchen
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Rund 70 Musikerinnen und Musiker der Marktmusikkapelle Haag am Hausruck gestalten gemeinsam mit etwa 50 Sängern der Männergesangsvereine Haag und Grieskirchen-Tolleterau das Werk unter freiem Himmel. Die musikalische Leitung übernimmt Hermann Pumberger.

„Mit diesem Projekt wollen wir die Geschichte hörbar und erlebbar machen“, sagt Hermann Pumberger. Musik, Sprache und historische Ereignisse verbinden sich dabei zu einer vielschichtigen Erzählung über Hoffnung, Verlust und Widerstand.

Die Komposition stammt von Georg Wiesinger aus Peuerbach. Die Texte verfassten Sarah Wassermayer und Michael Schreckeneder. Schauspieler Kevin Krennhuber führt das Publikum durch die Ereignisse des Jahres 1626.

Im Mittelpunkt stehen die oberösterreichischen Bauern während der bayerischen Herrschaft. Religiöser Druck und strenge Vorgaben prägen die damalige Zeit. Bekannte Schauplätze wie St. Agatha, Haag am Hausruck, die Weiberau und Linz bilden den Rahmen der Inszenierung.

Für Martin Honzik, künstlerischer Projektleiter der OÖ Communale, passt das Projekt zum Leitthema „Mut“. Die OÖ Communale 2026 erinnert an die Ereignisse des Bauernkriegs vor 400 Jahren und setzt sich mit deren Bedeutung für die Gegenwart auseinander.

Auch Christine Huber, Präsidentin des OÖ Forums Volkskultur, sieht in der Verbindung von Musik, Geschichte und regionaler Identität einen wichtigen Beitrag zur Erinnerungskultur.

Mit „Land und Wille“ entsteht in Stefan Fadingers Heimatgemeinde St. Agatha eine Inszenierung zum 400-Jahr-Jubiläum des Oberösterreichischen Bauernkriegs und damit eine Auseinandersetzung mit einem der bedeutendsten Aufstände der Landesgeschichte.

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