St. Agatha erinnert 2026 mit Bauernkriegsspiel an Stefan Fadinger und 400 Jahre Bauernkrieg

St. Agatha erinnert 2026 mit Bauernkriegsspiel an Stefan Fadinger und 400 Jahre Bauernkrieg

Das Bild zeigt zwei Personen in traditioneller Tracht vor einem Marktstand, der mit gelben und weißen Stoffen dekoriert ist. Im Hintergrund ist eine Feier zum 400. Jubiläum des Bauernkriegs zu sehen.
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Grieskirchen
13.06.2026
400 Jahre nach dem Oberösterreichischen Bauernkrieg steht Stefan Fadinger in St. Agatha erneut im Mittelpunkt. Im Rahmen der Communale Oberösterreich 2026 erinnert die Gemeinde mit einem Gedenkjahr, einem Theaterstück und einem historischen Markt an den Anführer des Bauernaufstandes von 1626. Das Leitmotiv lautet: Mut.



Der Bauernkrieg von 1626 zählt zu den prägendsten Ereignissen der oberösterreichischen Geschichte. Tausende Bauern erhoben sich damals gegen Unterdrückung und Zwang. Angeführt wurden sie von Stefan Fadinger aus St. Agatha. Viele verloren dabei ihr Leben.

400 Jahre später widmet die Gemeinde ihrem bekanntesten Sohn ein umfangreiches Gedenkjahr. Bürgermeister Manfred Mühlböck, die Leiterin der Direktion Kultur und Gesellschaft Oberösterreich, Margot Nazzal, sowie zahlreiche Vereine und Ehrenamtliche beteiligen sich an den Veranstaltungen.

Ein zentraler Programmpunkt ist das Theaterstück „So wolle Gott uns gnädig sein“ der Stefan-Fadinger-Laienspielgruppe St. Agatha. Die Gruppe bringt die Ereignisse des Bauernkrieges auf die Bühne und feiert gleichzeitig ihr 50-jähriges Jubiläum. Anton Fenzl und Eva Mühlböck engagieren sich dabei für die Umsetzung des Projekts.

„Es muass seyn“, lautet jener Satz, der bis heute mit Stefan Fadinger verbunden wird. Das Motto spielt auch im Bauernkriegsspiel zum 400-Jahr-Jubiläum eine zentrale Rolle.

Begleitend zu den Aufführungen lädt ein historischer Markt zu einer Zeitreise in das 17. Jahrhundert ein. Besucher erhalten Einblicke in damalige Erwerbstätigkeiten. Willi Ennsfellner präsentiert die Arbeit eines Schmieds, Pamela Humer zeigt das Handwerk der Imkerei.

Besonders im Fokus steht das Engagement der Bevölkerung. Vereine, Darsteller und freiwillige Helfer gestalten das Jubiläums-Wochenende gemeinsam und machen die Geschichte des Bauernkrieges für Besucher erlebbar.

Weitere Informationen:
https://pulse.ly/ifvr5iyk3m
Vorverkauf:
https://pulse.ly/qci4zxggeq


St. Agatha, Oberösterreich

Redaktion: Margit Rumpfhuber
Kamera: Jonas Voitl
Schnitt: Margit Rumpfhuber

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2500422-002
Grieskirchen
13.06.2026
400 Jahre nach dem Oberösterreichischen Bauernkrieg steht Stefan Fadinger in St. Agatha erneut im Mittelpunkt. Im Rahmen der Communale Oberösterreich 2026 erinnert die Gemeinde mit einem Gedenkjahr, einem Theaterstück und einem historischen Markt an den Anführer des Bauernaufstandes von 1626. Das Leitmotiv lautet: Mut.



Der Bauernkrieg von 1626 zählt zu den prägendsten Ereignissen der oberösterreichischen Geschichte. Tausende Bauern erhoben sich damals gegen Unterdrückung und Zwang. Angeführt wurden sie von Stefan Fadinger aus St. Agatha. Viele verloren dabei ihr Leben.

400 Jahre später widmet die Gemeinde ihrem bekanntesten Sohn ein umfangreiches Gedenkjahr. Bürgermeister Manfred Mühlböck, die Leiterin der Direktion Kultur und Gesellschaft Oberösterreich, Margot Nazzal, sowie zahlreiche Vereine und Ehrenamtliche beteiligen sich an den Veranstaltungen.

Ein zentraler Programmpunkt ist das Theaterstück „So wolle Gott uns gnädig sein“ der Stefan-Fadinger-Laienspielgruppe St. Agatha. Die Gruppe bringt die Ereignisse des Bauernkrieges auf die Bühne und feiert gleichzeitig ihr 50-jähriges Jubiläum. Anton Fenzl und Eva Mühlböck engagieren sich dabei für die Umsetzung des Projekts.

„Es muass seyn“, lautet jener Satz, der bis heute mit Stefan Fadinger verbunden wird. Das Motto spielt auch im Bauernkriegsspiel zum 400-Jahr-Jubiläum eine zentrale Rolle.

Begleitend zu den Aufführungen lädt ein historischer Markt zu einer Zeitreise in das 17. Jahrhundert ein. Besucher erhalten Einblicke in damalige Erwerbstätigkeiten. Willi Ennsfellner präsentiert die Arbeit eines Schmieds, Pamela Humer zeigt das Handwerk der Imkerei.

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