In St. Agatha bereiten rund 150 Kinder im Alter von fünf bis 14 Jahren das Bühnenprojekt „Stefan'26“ vor. Anlass ist der 400. Todestag des Bauernführers Stefan Fadinger im Jahr 2026. Schulen, Kindergarten, Landesmusikschulen und die „Communale 2026 – Kulturland Oberösterreich“ arbeiten dafür gemeinsam an einer musikalisch-szenischen Aufführung.
Das Projekt „Stefan'26“ bringt Geschichte und Gegenwart auf die Bühne. Rund 150 Kinder aus Kindergarten, Volksschule und Mittelschule gestalten gemeinsam mit Ensembles und einem Orchester der Landesmusikschulen St. Agatha und Waizenkirchen ein Programm aus Musik, Chor, Tanz und Theaterszenen. Die künstlerische Gesamtleitung übernehmen Rupert Hörbst und Norbert Hebertinger.
Im Mittelpunkt steht Stefan Fadinger, der aus St. Agatha stammende Anführer des oberösterreichischen Bauernkriegs. Sein Todestag jährt sich 2026 zum 400. Mal. Das Projekt beleuchtet jedoch nicht die kriegerischen Ereignisse. Stattdessen zeigt es die Entwicklung der Landwirtschaft über mehrere Jahrhunderte und stellt den Bezug zu aktuellen Herausforderungen her.
„Wir wollen Geschichte für Kinder verständlich machen und den Blick auf die Landwirtschaft von damals bis heute richten“, sagt Norbert Hebertinger, musikalischer Gesamtleiter des Projekts.
An dem Gemeinschaftsprojekt beteiligen sich die Gemeinde St. Agatha, die Mittelschule, die Volksschule, der Kindergarten sowie die Landesmusikschulen. Unterstützt wird das Vorhaben im Rahmen der „Communale 2026 – Kulturland Oberösterreich“.
Den Abschluss der Veranstaltung bildet die Verlosung des Hauptpreises, des „Goldenen Stefan'26“. Die Preisverleihung erfolgt in einem festlichen Rahmen nach dem Vorbild einer Oscar-Gala.
Weitere Informationen:
https://pulse.ly/uwil3ds01a https://pulse.ly/esckbogagg St. Agatha, Waizenkirchen
Redaktion: Margit Rumpfhuber
Kamera: Jonas Voitl
Schnitt: Margit Rumpfhuber
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