Grieskirchen: Das Land Oberösterreich hat am Donnerstag beim Spatenstich den Start für den Zu- und Umbau der Bezirkshauptmannschaften Grieskirchen und Eferding gegeben. Gebaut wird, weil seit der Zusammenlegung 2016 Platz und teils auch Parkraum fehlen. Ziel sind gebündelte Abteilungen, mehr Sicherheit und bessere Abläufe für Bürgerinnen und Bürger.
Seit der Fusion der beiden Behörden sind Abteilungen laut Bericht bisher auf mehrere Standorte verteilt gewesen – teils in externen Mietobjekten und im Finanzamtsgebäude. Das habe Wege verlängert und Sicherheitsfragen aufgeworfen.
Grieskirchens Bürgermeisterin Maria Pachner nennt als Problem neben dem Platz auch die Parkplatz Situation und verweist auf Ausweich quartiere: Durch die Zusammenlegung sei „die Platznot immer größer geworden und damit einhergehend auch die Parkplatznot“.
Den Architektur wettbewerb gewann Manuel Gegenhuber einstimmig gegen 33 Mitbewerber. Sein Entwurf setzt auf ein „New Work“-Konzept mit weniger fixen Schreib tischen und mehr Flexibilität. Gegenhuber beschreibt die Rahmen bedingungen am Standort als anspruchsvoll: „Es gibt einen Bebauungsplan … wir haben die Hochwasser thematik … Bohrpfähle und eine ,Weiße Wanne‘.“
Geplant sind ein Atrium und ein begrünter Innenhof, um Tages licht und Aufenthalts qualität zu verbessern. Das Land Oberösterreich investiert laut Beitrag rund 12,25 Millionen Euro in den Standort. Landeshauptmann Thomas Stelzer betont neben der Modernisierung auch den wirtschaftlichen Effekt: „Die öffentliche Hand muss … dafür sorgen, dass der Konjunktur motor anläuft. Mit dieser Investition tragen wir in der Region dazu hoffentlich bei.“
Laut Bericht entstehen durch das Projekt 71 zusätzliche Arbeitsplätze.
Grieskirchen, Eferding, Oberösterreich
Redaktion: Reinhard Loher
Kamera: Reinhard Loher
Schnitt: Reinhard Loher
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