Wenn sich im Anton Bruckner Zentrum der Vorhang hebt, wird’s turbulent: In der Komödie „Nur die Möwe war Zeuge“ steht Bürgermeister Josef Breit im Mittelpunkt eines handfesten Provinzskandals – mit Grundstücksdeals, Affären und jeder Menge Chaos.
Gespielt wird er von Christian Lurger, der erzählt: „Es ist eine spannende Rolle – der Bürgermeister ist nicht der Hellste und nutzt seine Macht ziemlich schamlos aus. Das hat leider erschreckende Aktualität.“
Regisseurin Andrea Schnitt bringt die Figuren mit Humor und Tempo auf die Bühne: „Er ist bauernschlau, verdreht Sprichwörter und hat was von Louis de Funès. Das Stück steckt voller Wendungen und Überraschungen!“
Autor Günther Weiß schreibt seine Stücke aus dem echten Leben: „Im Kaffeehaus findet man alles – Charaktere, Konflikte, kleine Tragödien. Ich habe immer mein Notizbuch dabei.“
Für die Schauspieler ist das Theater Leidenschaft pur. Barbara Larcher schwärmt: „Wir verstehen uns super – es ist einfach ein tolles Miteinander!“
Und das Publikum? Lacht, staunt und applaudiert begeistert. „Es ist wie aus dem Leben gegriffen – Schauspielkunst pur!“, sagt Besucher Helmut Löschl.
Noch bis 18. Oktober heißt es in Ansfelden: Vorhang auf für das echte Leben – nur eben auf der Bühne.
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