Seit dem russischen Angriff auf die Ukraine im Februar 2022 organisiert der Rotary Distrikt 1920 Hilfslieferungen für die betroffenen Menschen. Von Oberösterreich aus werden regelmäßig Transporte mit Notstromaggregaten, Lebensmitteln und medizinischen Hilfsgütern koordiniert. Aktuell ergänzte die Haberfellner Mühle die Hilfe mit einer Spende von 2.400 Kilogramm Mehl.
Der Krieg in der Ukraine dauert weiter an. Deshalb bleibt die Versorgung der Bevölkerung eine große Herausforderung. Besonders wichtig sind derzeit Notstromaggregate. Sie sichern die Stromversorgung dort, wo sie durch Angriffe immer wieder ausfällt.
„Wir liefern praktisch im Monat zwei bis drei LKW nach Kiew. Von dort wird alles mit Rotariern professionell weiter verteilt“, sagt Felix Spitzer, Initiator der Rotary Ukrainehilfe.
Zusätzlich zu den Aggregaten stellte die Haberfellner Mühle aus Grieskirchen 2.400 Kilogramm Mehl bereit. Damit soll die Versorgung mit einem wichtigen Grundnahrungsmittel unterstützt werden.
„Mehl ist eines der allerwichtigsten Grundnahrungsmittel. Es ist unsere Mission, gute Produkte und Grundnahrungsmittel für die Bevölkerung herzustellen“, erklärt Markus Haberfellner, Präsident des Rotary Clubs.
Nach Angaben des Rotary Clubs wurden bisher fast 30 LKW-Ladungen mit medizinischem Material, Lebensmitteln und Hygieneartikeln in die Ukraine gebracht. Finanziert werden die Hilfsgüter unter anderem durch Spendenaktionen. Beim diesjährigen Radmarathon kamen mehr als 30.000 Euro zusammen. Damit konnten zwei Notstromaggregate im Gesamtwert von 25.000 Euro angeschafft werden.
Direkte Geldspenden in die Ukraine gibt es laut Felix Spitzer nicht. Stattdessen werden ausschließlich Sachgüter geliefert. Der Gesamtwert der bisher bereitgestellten Hilfsgüter liegt nach seinen Angaben bei rund drei Millionen Euro.
Für die Verantwortlichen steht fest, dass die Unterstützung auch in Zukunft fortgesetzt wird. Der Wiederaufbau und die Versorgung der Menschen werden noch viele Jahre Hilfe erfordern.
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Redaktion: Hanna Höckner
Kamera: Christian Höckner
Schnitt: Maria Rauchegger
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