Der Kameradschaftsbund Aistersheim hat seine restaurierte Vereinsfahne feierlich segnen lassen. Die Fahne stammt aus dem Jahr 1957 und wurde von einer Fachfirma in Ried im Innkreis erneuert. Insgesamt nahmen elf Ortsgruppen aus den Bezirken Grieskirchen und Eferding an der Feier teil.
Die Fahne des Kameradschaftsbundes Aistersheim wurde von der Firma Ridia Fahnen und Vereinsbedarf restauriert. Bei der Feier in Aistersheim stand vor allem die Bedeutung von Tradition und Zusammenhalt im Mittelpunkt.
Obmann Johann Puchner betonte die lange Geschichte der Fahne. „Die erste Fahne stammt aus dem Jahr 1957. Dass sie jetzt nach fast 70 Jahren restauriert wurde, macht uns stolz“, sagte Puchner.
Auch Bezirksobmann Josef Schwarzmannseder sieht im Vereinsleben neuen Aufschwung. Der Kameradschaftsbund wolle wieder verstärkt junge Mitglieder ansprechen und bestehende Traditionen weiterführen.
Eine besondere Rolle übernimmt künftig Sophie Bulgarini. Die Schlossherrin des Wasserschlosses Aistersheim wurde neue Fahnenpatin und spendete ein neues Fahnenband. Ihre verstorbene Schwiegermutter war bereits 1957 erste Fahnenpatin des Vereins.
„Es fühlt sich schon ein wenig schicksalshaft an, dass ich diese Aufgabe jetzt übernehmen darf“, sagte Bulgarini bei der Feier.
Für den oberösterreichischen Kameradschaftsbund haben Fahnen und Fahnenpatinnen einen hohen Stellenwert. Präsident Michael Kendlbacher bezeichnete die Fahne als „Aushängeschild eines Vereins“.
Musikalisch begleitet wurde die Segnung von der Trachtenmusikkapelle Aistersheim, einer Bläsergruppe sowie dem Kirchenchor Aistersheim.
Aistersheim, Ried im Innkreis, Grieskirchen, Eferding
Redaktion: Tamara Zopf
Kamera: Reinhard Loher
Schnitt: Tamara Zopf
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