13.12.2025
Der Schauspieler Philipp Hochmair hat Anfang Dezember im Mühli Koasa Hof in Haag am Hausruck eine Performance gezeigt, die Theater, Musik und persönliche Erinnerungen verbindet. Der Auftritt fand an einem für ihn biografisch bedeutenden Ort statt. Initiatorin der Veranstaltung war „Frau in der Wirtschaft Grieskirchen“.
Philipp Hochmair ist Anfang Dezember nach Haag am Hausruck zurückgekehrt. Im Mühli Koasa Hof präsentierte der Schauspieler eine Performance, die sich keiner klassischen Theaterform zuordnen lässt. Der Ort hat für Hochmair eine besondere Bedeutung: Er liegt im Heimatort seines Vaters und ist eng mit seiner eigenen Kindheit verbunden.
Der Abend entstand gemeinsam mit mehreren Musikern. Inhaltlich bewegte sich die Performance zwischen literarischen Texten, persönlichen Erinnerungen und freien musikalischen Passagen. Hochmair bezieht den jeweiligen Aufführungsort bewusst in sein Spiel ein. Requisiten und Motive verändern sich von Ort zu Ort, jeder Auftritt ist anders.
„Jeder Abend entsteht aus dem Moment heraus und entwickelt sich anders“, beschreibt Philipp Hochmair diese Form der Arbeit sinngemäß. Er selbst spricht von „gelebtem Freejazz“, bei dem Offenheit und Spontaneität im Mittelpunkt stehen.
Die Veranstaltung wurde von „Frau in der Wirtschaft Grieskirchen“ organisiert und zeigte Hochmair als Grenzgänger zwischen Schauspiel, Musik und persönlicher Erzählung. Bühne und Biografie greifen dabei ineinander und lösen sich wieder auf.
Neben diesem Auftritt ist Hochmair weiterhin stark gefragt. 2026 wird er erneut als „Jedermann“ bei den Salzburger Festspielen auftreten. Zudem arbeitet er derzeit an neuen Folgen der TV-Produktionen „Blind ermittelt“ und „Der Geier“.
Redaktion: Margit Rumpfhuber, Ulrike Purkart
Kamera: Christian Kothbauer
Schnitt: Margit Rumpfhuber
Orte: Haag am Hausruck, Salzburg, Hamburg