Pfarrer Andreas Hochmeir über die Bedeutung von Ostern in Wallern

Pfarrer Andreas Hochmeir über die Bedeutung von Ostern in Wallern

Ein Mann spricht in einer evangelischen Kirche in Wallern. Im Hintergrund ist ein großes religiöses Gemälde sichtbar. Text über dem Bild kündigt eine Osterfeier an.
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Grieskirchen
03.04.2026
Ostern ist das wichtigste Fest im Christentum. Pfarrer Andreas Hochmeir spricht in Wallern an der Trattnach mit HT1-Moderatorin Margit Rumpfhuber über Glauben, Hoffnung und Tradition. Dabei erklärt er, warum die Auferstehung Jesu bis heute eine zentrale Rolle spielt.
Ostern steht im Mittelpunkt des christlichen Glaubens. Für Pfarrer Andreas Hochmeir, seit 2004 in der evangelischen Pfarrgemeinde Wallern tätig, ist die Bedeutung klar: Die Auferstehung Jesu bringt Hoffnung und neues Leben.
„Ostern ist das Hauptfest des Christentums, das älteste und wichtigste Fest. Christus schenkt neues Leben und ist Hoffnung für alle Christenmenschen“, sagt Hochmeir.

Hoffnung gibt Halt in Krisen
Die Osterbotschaft richtet sich besonders an Menschen in schwierigen Situationen. Hochmeir erzählt von einer Frau, die nach einem Schlaganfall nicht mehr selbst zur Feier kommen konnte. Er hat mit ihr gemeinsam im privaten Umfeld das Abendmahl gefeiert. Für ihn zeigt dieses Erlebnis: Der Glaube verbindet auch in schweren Zeiten. Die Auferstehung Jesu bedeutet, dass Hoffnung über Leid und Tod hinausgeht. Diese Zusage gilt für alle Christen.
Auch der Ursprung von Ostern weist in diese Richtung. Nach dem Tod Jesu waren seine Anhänger verunsichert und ohne Hoffnung. Genau in dieser Situation begegnet ihnen laut Bibel der Auferstandene.
„Fürchte dich nicht – das ist die österliche Botschaft für jeden Einzelnen und für diese Welt“, so Hochmeir.

Religiöse Botschaft sichtbar machen
Neben dem Glauben spielen auch Traditionen eine Rolle. Viele verbinden Ostern mit Ostereiern und dem Osterhasen. Laut Hochmeir haben diese Symbole ihren Ursprung in der christlichen Bildsprache.
Wichtig sei die Verbindung aus Wort und Erlebnis. Gottesdienste, gemeinsames Singen sowie Feiern stärken das Verständnis für die Botschaft. In Wallern ist ein gemeinsames Osterfrühstück nach der Auferstehungsfeier am Ostersonntag fest verankert.
Diese Formen helfen, den Glauben greifbar zu machen. Ostern steht für Neuanfang und neues Leben.

Unterschiede bei den Feiern
Evangelische Gemeinden feiern Ostern ähnlich wie andere Kirchen. Der zentrale Punkt ist der Festgottesdienst am Sonntag. Eine Osternacht gibt es jedoch nicht in allen Gemeinden. In Wallern beginnt der Ostersonntag früh mit einer Auferstehungsfeier. Danach folgt das gemeinsame Frühstück als Teil der Gemeinschaft.

Glaube neu entdecken
Trotz sinkender Kirchenbindung sieht Hochmeir neue Entwicklungen. In Ländern wie Frankreich oder England lassen sich wieder mehr junge Menschen taufen.
Auch in Wallern gab es ein Projekt für Erwachsene, die sich bewusst mit dem Glauben beschäftigen. Dabei ging es um die Frage, welche Rolle der Glaube im eigenen Leben spielen kann.
Für Hochmeir ist und bleibt Ostern das zentrale Fest des christlichen Glaubens. Deshalb feiern Christen jeden Sonntag Gottesdienst – als Erinnerung an die Auferstehung.

Weitere Infos: https://pulse.ly/dba8azpjt6

Wallern an der Trattnach

Redaktion: Margit Rumpfhuber
Kamera: Thomas L. Jenner
Schnitt: Margit Rumpfhuber

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Grieskirchen
03.04.2026
Ostern ist das wichtigste Fest im Christentum. Pfarrer Andreas Hochmeir spricht in Wallern an der Trattnach mit HT1-Moderatorin Margit Rumpfhuber über Glauben, Hoffnung und Tradition. Dabei erklärt er, warum die Auferstehung Jesu bis heute eine zentrale Rolle spielt.
Ostern steht im Mittelpunkt des christlichen Glaubens. Für Pfarrer Andreas Hochmeir, seit 2004 in der evangelischen Pfarrgemeinde Wallern tätig, ist die Bedeutung klar: Die Auferstehung Jesu bringt Hoffnung und neues Leben.
„Ostern ist das Hauptfest des Christentums, das älteste und wichtigste Fest. Christus schenkt neues Leben und ist Hoffnung für alle Christenmenschen“, sagt Hochmeir.

Hoffnung gibt Halt in Krisen
Die Osterbotschaft richtet sich besonders an Menschen in schwierigen Situationen. Hochmeir erzählt von einer Frau, die nach einem Schlaganfall nicht mehr selbst zur Feier kommen konnte. Er hat mit ihr gemeinsam im privaten Umfeld das Abendmahl gefeiert. Für ihn zeigt dieses Erlebnis: Der Glaube verbindet auch in schweren Zeiten. Die Auferstehung Jesu bedeutet, dass Hoffnung über Leid und Tod hinausgeht. Diese Zusage gilt für alle Christen.
Auch der Ursprung von Ostern weist in diese Richtung. Nach dem Tod Jesu waren seine Anhänger verunsichert und ohne Hoffnung. Genau in dieser Situation begegnet ihnen laut Bibel der Auferstandene.
„Fürchte dich nicht – das ist die österliche Botschaft für jeden Einzelnen und für diese Welt“, so Hochmeir.

Religiöse Botschaft sichtbar machen
Neben dem Glauben spielen auch Traditionen eine Rolle. Viele verbinden Ostern mit Ostereiern und dem Osterhasen. Laut Hochmeir haben diese Symbole ihren Ursprung in der christlichen Bildsprache.
Wichtig sei die Verbindung aus Wort und Erlebnis. Gottesdienste, gemeinsames Singen sowie Feiern stärken das Verständnis für die Botschaft. In Wallern ist ein gemeinsames Osterfrühstück nach der Auferstehungsfeier am Ostersonntag fest verankert.
Diese Formen helfen, den Glauben greifbar zu machen. Ostern steht für Neuanfang und neues Leben.

Unterschiede bei den Feiern
Evangelische Gemeinden feiern Ostern ähnlich wie andere Kirchen. Der zentrale Punkt ist der Festgottesdienst am Sonntag. Eine Osternacht gibt es jedoch nicht in allen Gemeinden. In Wallern beginnt der Ostersonntag früh mit einer Auferstehungsfeier. Danach folgt das gemeinsame Frühstück als Teil der Gemeinschaft.

Glaube neu entdecken
Trotz sinkender Kirchenbindung sieht Hochmeir neue Entwicklungen. In Ländern wie Frankreich oder England lassen sich wieder mehr junge Menschen taufen.
Auch in Wallern gab es ein Projekt für Erwachsene, die sich bewusst mit dem Glauben beschäftigen. Dabei ging es um die Frage, welche Rolle der Glaube im eigenen Leben spielen kann.
Für Hochmeir ist und bleibt Ostern das zentrale Fest des christlichen Glaubens. Deshalb feiern Christen jeden Sonntag Gottesdienst – als Erinnerung an die Auferstehung.

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