Mit dem Zukunftsprozess „Vorsprung Oberösterreich“ will die OÖVP Ideen für die Entwicklung des Landes sammeln. Ab September sollen Bürgerinnen und Bürger in Gemeinden und Städten direkt über die Zukunft ihrer Orte diskutieren.
Seit Herbst 2025 läuft der Zukunftsprozess „Vorsprung Oberösterreich“. Ziel ist es, Antworten auf kommende Herausforderungen zu finden und dabei Erfahrungen aus Oberösterreich mit Wissen internationaler Experten zu verbinden.
Bei einer Mitgliederbefragung wurden mehr als 150.000 Menschen eingeladen, ihre Ideen einzubringen. 7.637 Personen beteiligten sich und machten insgesamt 18.501 konkrete Vorschläge.
Digitalisierung und Lebensqualität im Fokus Die Befragung zeigt zugleich eine hohe Zufriedenheit mit dem Leben in Oberösterreich. 92 Prozent bewerten die Lebensqualität als gut oder sehr gut. Gleichzeitig erwarten 40 Prozent bis 2030 starke Veränderungen. Als wichtige Faktoren werden unter anderem Digitalisierung und künstliche Intelligenz genannt.
Weitere Themen des Zukunftsprozesses sind Lebensqualität und Zusammenhalt, Wirtschaft und Arbeit, Pflege, Migration sowie der demografische Wandel.
„Wir haben tolle Betriebe, engagierte Menschen, Forschung und sehr viel Ehrenamt. Aus diesen Vorteilen möchten wir einen Vorsprung für Oberösterreich erzielen“, sagt Florian Hiegelsberger, OÖVP-Landesgeschäftsführer.
Zukunftsprozess geht in die Gemeinden Ab September soll der Prozess stärker vor Ort stattfinden. Unter dem Motto „Reden, denken, machen“ werden Bürgerinnen und Bürger nach ihren Erfahrungen und Ideen gefragt.
Dabei geht es um konkrete Fragen: Was funktioniert in der Gemeinde gut? Wo gibt es Verbesserungsbedarf? Und welche Projekte könnten in den kommenden Jahren umgesetzt werden?
Geplant sind unterschiedliche Formate. Dazu zählen unter anderem Stammtische, Ideenpicknicks, Zukunftswerkstätten und offene Gemeindeabende.
Auch externe Experten sollen eingebunden werden. Hiegelsberger nennt unter anderem einen Termin in Thalheim mit Innovationsmanager Helmut Reisinger sowie eine Veranstaltung bei BMW in Steyr mit Johannes Brandstätter.
Ideen sollen gemeinsam umgesetzt werden In Holzhausen ist ein Workshop geplant. Bürgermeisterin Andrea Hubmer setzt dabei auf einen direkten Austausch: „Ich glaube, dass man da im nächsten Schritt – reden, denken und machen – auch konkrete Umsetzungsideen finden wird.“
Für Hubmer liegt der Mehrwert vor allem darin, unterschiedliche Vorschläge zusammenzuführen und gemeinsam weiterzuentwickeln. Aus den Ergebnissen der Veranstaltungen soll schließlich ein umfassendes Zukunftsbild für Oberösterreich entstehen.
Anfang 2027 soll Landeshauptmann Thomas Stelzer das neue Zukunftsprogramm präsentieren.
Oberösterreich, Thalheim, Steyr, Holzhausen
Redaktion: Michaela Hoffmann
Kamera: Thomas Jenner
Schnitt: Maria Rauchegger
Folge dem Kanal HT1 - Das schau ich mir an! auf WhatsApp:
https://pulse.ly/oszmv07xzy 2500507-006