19.12.2025
Rund 140 Christbaumbauern bewirtschaften in Oberösterreich etwa 500 Hektar Christbaumflächen und liefern jährlich rund 360.000 Bäume. Die regionalen Christbäume stehen seit mehr als 200 Jahren im Mittelpunkt des Weihnachtsfests. Kurze Transportwege sichern Frische und Qualität.
Weihnachten ist in Oberösterreich eng mit dem Christbaum verbunden. Was früher mit Äpfeln und Nüssen geschmückt wurde, trägt heute Kugeln und Lichter. An der Bedeutung des Baumes hat sich nichts geändert: Er bleibt zentraler Bestandteil des Fests.
Rund 140 Christbaumbauern produzieren in Oberösterreich auf etwa 500 Hektar Christbaumflächen jährlich rund 360.000 Bäume. Die Produktion ist langfristig angelegt. Bereits drei Jahre nach dem Pflanzen beginnt die Pflege. Bis ein Baum verkauft werden kann, vergehen oft bis zu zehn Jahre. In dieser Zeit werden die Bäume regelmäßig geschnitten und geformt, um eine gleichmäßige Wuchsform zu erreichen.
Martin Sumereder, Christbaumbauer aus Kallham, betont die Bedeutung der regionalen Herkunft: „Unser Logo garantiert, dass der Baum direkt bei einem oberösterreichischen Bauern wächst. So bleiben Qualität und Frische erhalten, und die Wertschöpfung bleibt in der Region.“
Ein Vorteil regionaler Christbäume sind die kurzen Transportwege. Sie sorgen dafür, dass die Bäume frischer beim Kunden ankommen als Importware. Ein weiteres Erkennungsmerkmal ist die rot-weiß-rote Schleife, die für Herkunft und Qualität steht.
Auch nach dem Kauf ist die richtige Behandlung entscheidend. Christbaumbauern raten, den Baum möglichst lange im Freien zu lagern, ihn nicht neben Heizkörpern oder Kachelöfen aufzustellen und regelmäßig zu gießen. So bleibt der Christbaum länger frisch und verliert weniger Nadeln.
Redaktion & Produktion
Redaktion: Tamara Zopf
Kamera: Reinhard Loher
Schnitt: Tamara Zopf
Orte: Oberösterreich, Kallham