MUT zum Ausschnopsn: Pram verbindet Bauernkrieg und Kultur

MUT zum Ausschnopsn: Pram verbindet Bauernkrieg und Kultur

Eine Frau in traditioneller Kleidung spricht an einem festlichen Ort mit Zuschauern im Hintergrund. Im Vordergrund steht ein Banner, das auf das Jubiläum des Bauernkriegs hinweist.
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Grieskirchen
30.09.2026
Bei der Veranstaltung „MUT zum Ausschnopsn“ in Pram wurde im Rahmen der Communale 2026 an 400 Jahre Oberösterreichischer Bauernkrieg erinnert. Drei Tage lang standen Musik, Kunst, Geschichte und Kartenspiel im Mittelpunkt.

In Pram wurde Mitte September gesungen, gespielt und gekämpft. Mit dabei waren die Künstlerinnen „Die Leischn“, die Frauen-Zeche „Hinterfotzing“ (es soll auch diesen Ort geben?), die Legio Apollinaris XV Römer und Austrofred. Auch die Bevölkerung beteiligte sich an den Programmpunkten.

Man kann sich auch das Leben „ausschnopsn“
Ein Teil der Veranstaltung drehte sich um das traditionelle Ausschnopsn. Im Pfarrsaal wurde sogar um echtes Preisgeld gespielt.
Gstanzln der Zech standen ebenso auf dem Programm wie historische Darstellungen. Selbst die Römer wussten schon, wie „sich etwas ausschnopsn“ geht.

Kunst erinnert an den Bauernkrieg
Vor 400 Jahren erhoben sich die oberösterreichischen Bauern. Die Communale griff dieses historische MUT-Thema in Pram mit verschiedenen Kulturangeboten auf.
Projektleiter Martin Honzik beschreibt das Konzept als Verbindung von Geschichte, Kunst und Kultur. Neben den Veranstaltungen für Erwachsene gab es auch Angebote für Kinder.
Kinder arbeiteten gemeinsam mit Künstlerinnen an Linolschnitten. Unter dem Titel „Make PRAM – not War“ setzten sich Volksschüler*innen mit dem Thema auseinander.

Drei Tage Programm für den ganzen Ort
Auch am Schulterberg wurde an die Geschichte des Bauernkriegs erinnert. Beim „NON-Höhenfeuer“ stand das Thema „MUT zum NEIN-Sagen“ im Mittelpunkt, exakt 400 Jahre nach einer als besonders blutig bezeichneten Schlachten des Bauernkriegs direkt in Pram.
Damit verband die Communale historische Erinnerung mit zeitgenössischer Kunst und Kultur. Neben dem Kartenspiel gehörten Musik, historische Darstellungen und künstlerische Workshops zum Programm.
„Der ganze Ort hat mitgemacht“, so geht Mut zum Ausschnopsn in Pram.

Pram, Ried im Innkreis, Taiskirchen

Redaktion: Margit Rumpfhuber
Kamera: Christian Kothbauer / Margit Rumpfhuber
Schnitt: Margit Rumpfhuber

‎Folge dem Kanal HT1 - Das schau ich mir an! auf WhatsApp: https://pulse.ly/whyd5qlmpk

2500422-004
Grieskirchen
30.09.2026
Bei der Veranstaltung „MUT zum Ausschnopsn“ in Pram wurde im Rahmen der Communale 2026 an 400 Jahre Oberösterreichischer Bauernkrieg erinnert. Drei Tage lang standen Musik, Kunst, Geschichte und Kartenspiel im Mittelpunkt.

In Pram wurde Mitte September gesungen, gespielt und gekämpft. Mit dabei waren die Künstlerinnen „Die Leischn“, die Frauen-Zeche „Hinterfotzing“ (es soll auch diesen Ort geben?), die Legio Apollinaris XV Römer und Austrofred. Auch die Bevölkerung beteiligte sich an den Programmpunkten.

Man kann sich auch das Leben „ausschnopsn“
Ein Teil der Veranstaltung drehte sich um das traditionelle Ausschnopsn. Im Pfarrsaal wurde sogar um echtes Preisgeld gespielt.
Gstanzln der Zech standen ebenso auf dem Programm wie historische Darstellungen. Selbst die Römer wussten schon, wie „sich etwas ausschnopsn“ geht.

Kunst erinnert an den Bauernkrieg
Vor 400 Jahren erhoben sich die oberösterreichischen Bauern. Die Communale griff dieses historische MUT-Thema in Pram mit verschiedenen Kulturangeboten auf.
Projektleiter Martin Honzik beschreibt das Konzept als Verbindung von Geschichte, Kunst und Kultur. Neben den Veranstaltungen für Erwachsene gab es auch Angebote für Kinder.
Kinder arbeiteten gemeinsam mit Künstlerinnen an Linolschnitten. Unter dem Titel „Make PRAM – not War“ setzten sich Volksschüler*innen mit dem Thema auseinander.

Drei Tage Programm für den ganzen Ort
Auch am Schulterberg wurde an die Geschichte des Bauernkriegs erinnert. Beim „NON-Höhenfeuer“ stand das Thema „MUT zum NEIN-Sagen“ im Mittelpunkt, exakt 400 Jahre nach einer als besonders blutig bezeichneten Schlachten des Bauernkriegs direkt in Pram.
Damit verband die Communale historische Erinnerung mit zeitgenössischer Kunst und Kultur. Neben dem Kartenspiel gehörten Musik, historische Darstellungen und künstlerische Workshops zum Programm.
„Der ganze Ort hat mitgemacht“, so geht Mut zum Ausschnopsn in Pram.

Pram, Ried im Innkreis, Taiskirchen

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