Mobilität im Innviertel-Hausruck: 144 Gemeinden planen gemeinsames Alltags-Radnetz

Mobilität im Innviertel-Hausruck: 144 Gemeinden planen gemeinsames Alltags-Radnetz

Zwei Männer lächeln in die Kamera vor einer Studio-Kulisse mit Kameras. Unter dem Bild steht der Titel „Ländliche Mobilität neu denken? HT1 Podcast mit Michael Stockinger“.
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Podcast - Studiotalk / Schärding
19.03.2026
Das Regionalmanagement Oberösterreich arbeitet mit 144 Gemeinden im Innviertel und Hausruck an einem flächendeckendes Alltags-Radverkehrsnetz für den ländlichen Raum. Vorgestellt wurde das Konzept von Geschäftsstellenleiter Michael Stockinger im Gespräch mit HT1-Herausgeber Gerald Schlager.

Mobilität ist ein zentrales Zukunftsthema für den ländlichen Raum. Sie betrifft Arbeitswege, die Versorgung der Bevölkerung und die Erreichbarkeit von Gemeinden. Gerade steigende Spritpreise zeigen laut Regionalmanagement Oberösterreich, dass neue Lösungen notwendig sind.

„Mobilität ist nicht nur der Weg von A nach B. Sie entscheidet auch darüber, ob Betriebe für die Fachkräfte interessant sind und Familien bzw. Gemeinden gut angebunden sind“, sagt Michael Stockinger, Geschäftsstellenleiter des Regionalmanagements Innviertel-Hausruck.

Unterschiede zwischen Stadt und Land

Im Vergleich zu Städten steht der ländliche Raum vor anderen Herausforderungen. Wege sind länger und ein dichter Takt im öffentlichen Verkehr ist oft nicht möglich.

Darum braucht es mehrere Verkehrsformen. Neben dem Auto sollen auch öffentliche Verkehrsmittel sowie aktive Mobilität wie Radfahren oder Gehen stärker genutzt werden.

Alltags-Radverkehrsnetz für die gesamte Region

Ein zentraler Baustein ist das geplante Alltags-Radverkehrsnetz im Innviertel-Hausruck. Insgesamt 144 Gemeinden arbeiten dabei an einer gemeinsamen Planung.

Der Vorteil: Gemeinden planen nicht nur innerhalb ihrer Grenzen. Stattdessen entsteht ein abgestimmtes Netz für die gesamte Region. Dieses soll langfristig als Grundlage für den Ausbau der Rad-Infrastruktur dienen und mit der Verkehrsplanung des Landes Oberösterreich abgestimmt sein.

Mobilität auch Thema für Betriebe

Auch Unternehmen beschäftigen sich zunehmend mit Mobilität. Hintergrund ist unter anderem die verpflichtende Nachhaltigkeits-Berichterstattung.

Dabei spielt die Mobilität der Mitarbeiter eine wichtige Rolle. Betriebe versuchen deshalb verstärkt, Alternativen zum Auto anzubieten und ihre CO₂-Bilanz zu verbessern.

Blick Richtung Mobilität 2035

Langfristig soll das Mobilitäts-Leitbild 2035 zeigen, ob die Maßnahmen greifen. Ein wichtiger Indikator wird sein, wie viele Teile des Alltags-Radverkehrsnetzes bereits umgesetzt sind.

Auch Digitalisierung kann neue Wege eröffnen. Apps helfen dabei, verschiedene Verkehrsmittel zu kombinieren und den besten Weg von A nach B zu finden. Eine Möglichkeit bietet etwa die Plattform Wegfinder.

Weitere Informationen gibt es unter:
https://pulse.ly/h8poga6r4m

Euregio-Forum informiert über Mobilität

Wer sich intensiver mit dem Thema beschäftigen will, kann das beim Euregio-Forum tun. Die Veranstaltung findet am 14. April in Zell an der Pram statt und widmet sich aktuellen Fragen der Mobilität im ländlichen Raum.

Zell an der Pram

Redaktion: Gerald Schlager
Kamera: HT1 Studio
Schnitt: Gerald Schlager

‎Folge dem Kanal HT1 - Das schau ich mir an! auf WhatsApp: https://pulse.ly/b6injnfiju

2600087-001
Podcast - Studiotalk / Schärding
19.03.2026
Das Regionalmanagement Oberösterreich arbeitet mit 144 Gemeinden im Innviertel und Hausruck an einem flächendeckendes Alltags-Radverkehrsnetz für den ländlichen Raum. Vorgestellt wurde das Konzept von Geschäftsstellenleiter Michael Stockinger im Gespräch mit HT1-Herausgeber Gerald Schlager.

Mobilität ist ein zentrales Zukunftsthema für den ländlichen Raum. Sie betrifft Arbeitswege, die Versorgung der Bevölkerung und die Erreichbarkeit von Gemeinden. Gerade steigende Spritpreise zeigen laut Regionalmanagement Oberösterreich, dass neue Lösungen notwendig sind.

„Mobilität ist nicht nur der Weg von A nach B. Sie entscheidet auch darüber, ob Betriebe für die Fachkräfte interessant sind und Familien bzw. Gemeinden gut angebunden sind“, sagt Michael Stockinger, Geschäftsstellenleiter des Regionalmanagements Innviertel-Hausruck.

Unterschiede zwischen Stadt und Land

Im Vergleich zu Städten steht der ländliche Raum vor anderen Herausforderungen. Wege sind länger und ein dichter Takt im öffentlichen Verkehr ist oft nicht möglich.

Darum braucht es mehrere Verkehrsformen. Neben dem Auto sollen auch öffentliche Verkehrsmittel sowie aktive Mobilität wie Radfahren oder Gehen stärker genutzt werden.

Alltags-Radverkehrsnetz für die gesamte Region

Ein zentraler Baustein ist das geplante Alltags-Radverkehrsnetz im Innviertel-Hausruck. Insgesamt 144 Gemeinden arbeiten dabei an einer gemeinsamen Planung.

Der Vorteil: Gemeinden planen nicht nur innerhalb ihrer Grenzen. Stattdessen entsteht ein abgestimmtes Netz für die gesamte Region. Dieses soll langfristig als Grundlage für den Ausbau der Rad-Infrastruktur dienen und mit der Verkehrsplanung des Landes Oberösterreich abgestimmt sein.

Mobilität auch Thema für Betriebe

Auch Unternehmen beschäftigen sich zunehmend mit Mobilität. Hintergrund ist unter anderem die verpflichtende Nachhaltigkeits-Berichterstattung.

Dabei spielt die Mobilität der Mitarbeiter eine wichtige Rolle. Betriebe versuchen deshalb verstärkt, Alternativen zum Auto anzubieten und ihre CO₂-Bilanz zu verbessern.

Blick Richtung Mobilität 2035

Langfristig soll das Mobilitäts-Leitbild 2035 zeigen, ob die Maßnahmen greifen. Ein wichtiger Indikator wird sein, wie viele Teile des Alltags-Radverkehrsnetzes bereits umgesetzt sind.

Auch Digitalisierung kann neue Wege eröffnen. Apps helfen dabei, verschiedene Verkehrsmittel zu kombinieren und den besten Weg von A nach B zu finden. Eine Möglichkeit bietet etwa die Plattform Wegfinder.

Weitere Informationen gibt es unter:
https://pulse.ly/h8poga6r4m

Euregio-Forum informiert über Mobilität

Wer sich intensiver mit dem Thema beschäftigen will, kann das beim Euregio-Forum tun. Die Veranstaltung findet am 14. April in Zell an der Pram statt und widmet sich aktuellen Fragen der Mobilität im ländlichen Raum.

Zell an der Pram

Redaktion: Gerald Schlager
Kamera: HT1 Studio
Schnitt: Gerald Schlager

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