Mehrnbach feiert 175 Jahre Musikkapelle mit Bezirksblasmusikfest

Mehrnbach feiert 175 Jahre Musikkapelle mit Bezirksblasmusikfest

Ein Mann in traditioneller Tracht steht vor einer grünen Kulisse. Im Vordergrund steht der Text: "175 Jahre Tradition und 70 Kapellen, Bezirksblasmusikfest Mehrnbach".
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Ried
08.07.2026
In Mehrnbach hat vom 19. bis 21. Juni 2026 das 67. Bezirksblasmusikfest des Bezirkes Ried im Innkreis stattgefunden. Anlass ist das 175-jährige Bestehen der Musikkapelle Mehrnbach. Rund 70 Musikkapellen sind dazu nach Mehrnbach gekommen.

Rund 70 Kapellen in Mehrnbach
Die Musikkapelle Mehrnbach hat ihr 175-jähriges Bestehen gefeiert. Gleichzeitig hat sie das 67. Bezirksblasmusikfest des Bezirkes Ried im Innkreis ausgerichtet. Vom 19. bis 21. Juni 2026 hat sich in Mehrnbach deshalb vieles um Blasmusik, Tracht und Gemeinschaft gedreht.
Für die Gemeinde hat das Fest eine besondere Bedeutung. Bürgermeister Georg Stieglmayr ist selbst seit 45 Jahren aktiver Musiker. Er sieht das Fest als Zeichen für den Zusammenhalt im Ort: „Diese Festtage bedeuten wirklich sehr viel. Die Klänge, die dieses Wochenende über Mehrnbach ziehen, sollen uns immer daran erinnern, wie wertvoll die Blasmusik für unsere Gemeinschaft ist“, sagt Stieglmayr.

Viel Arbeit für die Musikkapelle
Hinter dem Fest steht eine lange Vorbereitung. Viele Entscheidungen sind nötig, damit ein Musikfest dieser Größe funktioniert. Gerald Prey, Obmann der Musikkapelle Mehrnbach, spricht von großer Verantwortung. Gleichzeitig überwiegt für ihn die Freude.
Besonders wichtig ist für ihn das Team. Musikerinnen und Musiker, Helferinnen und Helfer sowie viele Beteiligte im Ort haben das Fest möglich gemacht. Laut Prey ist es ein besonderer Moment, wenn sich nach der Vorbereitung alle Teile zusammenfügen.

Marschwertung mit besonderer Rolle
Ein Höhepunkt ist die traditionelle Marschwertung. In Mehrnbach hat dabei Barbara Hartl als Stabführerin den Takt vorgegeben. Sie ist seit 2009 in dieser Funktion tätig. Außerdem ist sie Bezirksstabführerin und Stabführerin des jubilierenden Vereins.
Hartl sagt, dass ihre Rolle über Jahre gewachsen ist. Heute fühle sie sich gut angenommen. Die volle Tribüne in Mehrnbach hat den Auftritt für sie besonders gemacht.

Humor bei der Marktmusik Eberschwang
Auch die Marktmusik Eberschwang hat für Aufmerksamkeit gesorgt. Richard Dürnberger ist dort als Marketender mit dabei. Die Rolle hat er laut eigener Aussage nach einer verlorenen Wette übernommen.
Für ihn ist es eine Möglichkeit, bei Musikfesten dabei zu sein, obwohl er kein Instrument spielt. Der Spaß und die Gemeinschaft stehen für ihn im Vordergrund.

Marschwertung als Fortbildung
Roland Fellner, Bezirksobmann des OÖ Blasmusikverbandes, sieht die Marschwertung nicht als reinen Wettbewerb. Für ihn geht es vor allem um Weiterentwicklung. Die Kapellen sollen sich durch die Bewertung verbessern.
Trotz Hitze haben die Musikerinnen und Musiker laut Fellner gut durchgehalten. Viele hätten vorher ausreichend Wasser getrunken. Die Marschwertung selbst dauere nur wenige Minuten.

Mehrnbach, Bezirk Ried im Innkreis, Eberschwang

Redaktion: Reinhard Loher
Kamera: Reinhard Loher
Schnitt: Reinhard Loher

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Ried
08.07.2026
In Mehrnbach hat vom 19. bis 21. Juni 2026 das 67. Bezirksblasmusikfest des Bezirkes Ried im Innkreis stattgefunden. Anlass ist das 175-jährige Bestehen der Musikkapelle Mehrnbach. Rund 70 Musikkapellen sind dazu nach Mehrnbach gekommen.

Rund 70 Kapellen in Mehrnbach
Die Musikkapelle Mehrnbach hat ihr 175-jähriges Bestehen gefeiert. Gleichzeitig hat sie das 67. Bezirksblasmusikfest des Bezirkes Ried im Innkreis ausgerichtet. Vom 19. bis 21. Juni 2026 hat sich in Mehrnbach deshalb vieles um Blasmusik, Tracht und Gemeinschaft gedreht.
Für die Gemeinde hat das Fest eine besondere Bedeutung. Bürgermeister Georg Stieglmayr ist selbst seit 45 Jahren aktiver Musiker. Er sieht das Fest als Zeichen für den Zusammenhalt im Ort: „Diese Festtage bedeuten wirklich sehr viel. Die Klänge, die dieses Wochenende über Mehrnbach ziehen, sollen uns immer daran erinnern, wie wertvoll die Blasmusik für unsere Gemeinschaft ist“, sagt Stieglmayr.

Viel Arbeit für die Musikkapelle
Hinter dem Fest steht eine lange Vorbereitung. Viele Entscheidungen sind nötig, damit ein Musikfest dieser Größe funktioniert. Gerald Prey, Obmann der Musikkapelle Mehrnbach, spricht von großer Verantwortung. Gleichzeitig überwiegt für ihn die Freude.
Besonders wichtig ist für ihn das Team. Musikerinnen und Musiker, Helferinnen und Helfer sowie viele Beteiligte im Ort haben das Fest möglich gemacht. Laut Prey ist es ein besonderer Moment, wenn sich nach der Vorbereitung alle Teile zusammenfügen.

Marschwertung mit besonderer Rolle
Ein Höhepunkt ist die traditionelle Marschwertung. In Mehrnbach hat dabei Barbara Hartl als Stabführerin den Takt vorgegeben. Sie ist seit 2009 in dieser Funktion tätig. Außerdem ist sie Bezirksstabführerin und Stabführerin des jubilierenden Vereins.
Hartl sagt, dass ihre Rolle über Jahre gewachsen ist. Heute fühle sie sich gut angenommen. Die volle Tribüne in Mehrnbach hat den Auftritt für sie besonders gemacht.

Humor bei der Marktmusik Eberschwang
Auch die Marktmusik Eberschwang hat für Aufmerksamkeit gesorgt. Richard Dürnberger ist dort als Marketender mit dabei. Die Rolle hat er laut eigener Aussage nach einer verlorenen Wette übernommen.
Für ihn ist es eine Möglichkeit, bei Musikfesten dabei zu sein, obwohl er kein Instrument spielt. Der Spaß und die Gemeinschaft stehen für ihn im Vordergrund.

Marschwertung als Fortbildung
Roland Fellner, Bezirksobmann des OÖ Blasmusikverbandes, sieht die Marschwertung nicht als reinen Wettbewerb. Für ihn geht es vor allem um Weiterentwicklung. Die Kapellen sollen sich durch die Bewertung verbessern.
Trotz Hitze haben die Musikerinnen und Musiker laut Fellner gut durchgehalten. Viele hätten vorher ausreichend Wasser getrunken. Die Marschwertung selbst dauere nur wenige Minuten.

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