Martin Winkler fordert in Grieskirchen mehr Geld für Feuerwehren und Energie-Unabhängigkeit

Martin Winkler fordert in Grieskirchen mehr Geld für Feuerwehren und Energie-Unabhängigkeit

Ein lächelnder Mann mit Brille steht vor einem Feuerwehrfahrzeug. Im Hintergrund ist der Schriftzug „FEUERWEHR“ zu sehen. Der Text erwähnt Martin Winkler und die „Mehr-Energie-Tour“ in Grieskirchen.
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Grieskirchen
09.04.2026
SPÖ-Landesparteivorsitzender Martin Winkler hat im Rahmen seiner „Mehr Energie Tour“ in Grieskirchen Station gemacht. Er besuchte die Freiwillige Feuerwehr sowie die Pöttinger Landtechnik GmbH und sprach über Gemeindefinanzen, Wirtschaftslage und Energiepolitik. Hintergrund sind steigende Kosten und internationale Krisen.

Finanzierung der Feuerwehren im Fokus
Bei der Freiwilligen Feuerwehr Grieskirchen stand die Finanzierung von Einsatzfahrzeugen im Mittelpunkt. Kommandant Erwin Hangl kritisierte die aktuelle Förderpraxis. Gemeinden müssten einen großen Teil selbst tragen.
Winkler betonte die Bedeutung des Systems Feuerwehr. „Das Freiwillige Feuerwehrwesen ist das günstigste System, das wir haben. Aber es funktioniert nur, wenn alle ihren Beitrag leisten“, so der SPÖ-Landesparteivorsitzende.
Er sieht Bund, Land, Gemeinden und Bevölkerung in der Pflicht. Gerade Investitionen in Fahrzeuge und Gebäude seien für viele Gemeinden eine große Herausforderung.

Betriebe spüren Unsicherheit
Anschließend besuchte Winkler die Pöttinger Landtechnik GmbH. Dort ging es um die wirtschaftliche Lage. Der Sprecher der Geschäftsführung, Gregor Dietachmayr, berichtete von spürbarer Zurückhaltung bei Kunden.
Grund ist die aktuelle Unsicherheit durch internationale Krisen. Das Unternehmen erstellt derzeit verschiedene Szenarien für die kommenden Monate. Ziel ist es, die Auswirkungen auf das laufende Geschäftsjahr abzuschätzen.

Energie als Schlüsselthema
Ein weiteres zentrales Thema ist die Energieversorgung. Winkler fordert mehr Unabhängigkeit von Öl und Gas. Oberösterreich müsse stärker auf erneuerbare Energie setzen.
Konkret nennt er den Ausbau von Windkraft, Wasserkraft sowie Speicherlösungen. Dazu zählen Batterie-Speicher und Pumpspeicher-Kraftwerke. Diese sollen Schwankungen im Netz ausgleichen.
Für Winkler ist klar: Eine sichere Energieversorgung sei entscheidend für Wirtschaft und Haushalte. Gleichzeitig könne sie neue Arbeitsplätze schaffen und langfristig Kosten senken.

Grieskirchen

Redaktion: Tamara Zopf
Kamera: Reinhard Loher
Schnitt: Tamara Zopf

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Grieskirchen
09.04.2026
SPÖ-Landesparteivorsitzender Martin Winkler hat im Rahmen seiner „Mehr Energie Tour“ in Grieskirchen Station gemacht. Er besuchte die Freiwillige Feuerwehr sowie die Pöttinger Landtechnik GmbH und sprach über Gemeindefinanzen, Wirtschaftslage und Energiepolitik. Hintergrund sind steigende Kosten und internationale Krisen.

Finanzierung der Feuerwehren im Fokus
Bei der Freiwilligen Feuerwehr Grieskirchen stand die Finanzierung von Einsatzfahrzeugen im Mittelpunkt. Kommandant Erwin Hangl kritisierte die aktuelle Förderpraxis. Gemeinden müssten einen großen Teil selbst tragen.
Winkler betonte die Bedeutung des Systems Feuerwehr. „Das Freiwillige Feuerwehrwesen ist das günstigste System, das wir haben. Aber es funktioniert nur, wenn alle ihren Beitrag leisten“, so der SPÖ-Landesparteivorsitzende.
Er sieht Bund, Land, Gemeinden und Bevölkerung in der Pflicht. Gerade Investitionen in Fahrzeuge und Gebäude seien für viele Gemeinden eine große Herausforderung.

Betriebe spüren Unsicherheit
Anschließend besuchte Winkler die Pöttinger Landtechnik GmbH. Dort ging es um die wirtschaftliche Lage. Der Sprecher der Geschäftsführung, Gregor Dietachmayr, berichtete von spürbarer Zurückhaltung bei Kunden.
Grund ist die aktuelle Unsicherheit durch internationale Krisen. Das Unternehmen erstellt derzeit verschiedene Szenarien für die kommenden Monate. Ziel ist es, die Auswirkungen auf das laufende Geschäftsjahr abzuschätzen.

Energie als Schlüsselthema
Ein weiteres zentrales Thema ist die Energieversorgung. Winkler fordert mehr Unabhängigkeit von Öl und Gas. Oberösterreich müsse stärker auf erneuerbare Energie setzen.
Konkret nennt er den Ausbau von Windkraft, Wasserkraft sowie Speicherlösungen. Dazu zählen Batterie-Speicher und Pumpspeicher-Kraftwerke. Diese sollen Schwankungen im Netz ausgleichen.
Für Winkler ist klar: Eine sichere Energieversorgung sei entscheidend für Wirtschaft und Haushalte. Gleichzeitig könne sie neue Arbeitsplätze schaffen und langfristig Kosten senken.

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