Das Landesjugendblasorchester Oberösterreich hat im Kulturraum Marchtrenk das Konzert „Echos of Fate“ präsentiert. 68 junge Musikerinnen und Musiker spielten ein Programm mit klassischer Vorlage, zeitgenössischer Musik und einer österreichischen Uraufführung. Im Mittelpunkt stand die Frage, wie Musik nachwirkt und Bedeutung entfaltet.
Klangvolle Geschichten prägten das Konzert „Echos of Fate“. Das Landesjugendblasorchester Oberösterreich zeigte, wie vielfältig Blasmusik klingen kann. Jedes Register übernahm eine eigene Rolle. Spannung, Fantasie und starke Kontraste bestimmten den Vormittag.
Landesjugend-Referentin Evelyne Leeb erklärte den Zugang zum Programm: Musik entstehe im Moment, wirke aber lange nach. Genau dieses Nachhallen habe das Orchester hörbar machen wollen.
Ein zentraler Programmpunkt war die österreichische Uraufführung von „Lament of Peace“ des 28-jährigen Welser Komponisten Andreas Ziegelbäck. Das Werk bezieht sich auf den Text „Die Klage des Friedens“ von Erasmus von Rotterdam. Ziegelbäck beschreibt darin Frieden als kostbar, aber verletzlich. „Trotz aller Kritik bleibt am Ende eine versöhnliche Botschaft“, sagte der Komponist über sein Stück.
Dirigent Sandro Blank hatte das Werk bereits zuvor kennengelernt. Für ihn war klar, es in Österreich aufzuführen. Die Uraufführung zeigte, welche Bedeutung Ziegelbäck inzwischen in der österreichischen und internationalen Komponisten-Szene hat.
Mit 68 jungen Musikerinnen und Musikern auf der Bühne wurde deutlich, wie stark der musikalische Nachwuchs in Oberösterreich ist. Heidi Strauss, Vizebürgermeisterin und Kulturreferentin von Marchtrenk, betonte die Bedeutung des Konzerts für die Gemeinde und dankte allen Beteiligten für das Konzept.
Marchtrenk
Redaktion: Tamara Zopf
Kamera: Thomas L. Jenner
Schnitt: Tamara Zopf
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