KEM baut Photovoltaik und Klimaschutz in 33 Gemeinden aus

KEM baut Photovoltaik und Klimaschutz in 33 Gemeinden aus

Das Bild zeigt zwei Männer im Freien, die in die Ferne blicken. Im Vordergrund steht der Text „Gemeinsam für's Klima“ mit dem Hinweis auf die Region Mostlandl Hausruck.
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OÖ
20.09.2026
Die Klima- und Energie-Modellregion (KEM) der Leader Region Mostlandl Hausruck unterstützt seit 2016 insgesamt 33 Mitgliedsgemeinden beim Ausbau erneuerbarer Energien, nachhaltiger Mobilität und der Nutzung von Leerständen. Ziel ist es, Klimaschutz-Maßnahmen auf Gemeindeebene umzusetzen und die Bevölkerung aktiv einzubinden.

Die Klima- und Energie-Modellregion der Leader Region Mostlandl Hausruck ist Teil des österreichweiten KEM-Netzwerks, das seit 2009 vom Klima- und Energiefonds unterstützt wird. Im Mittelpunkt stehen Projekte, die Gemeinden auf dem Weg zu mehr Energie-Unabhängigkeit und Klimaschutz begleiten.

Geschäftsführer David Wagner sieht seine Aufgabe darin, bundesweite und europäische Vorgaben für die Gemeinden verständlich aufzubereiten und konkrete Maßnahmen vor Ort umzusetzen. „Wir wollen, dass Klimaschutz im Alltag spürbar ist und von den Menschen unterstützt wird“, sagt Wagner.

Photovoltaik als Schwerpunkt
Ein zentrales Thema der Region ist der Ausbau der Photovoltaik. Große Flusskraftwerke oder besonders windreiche Standorte gibt es im Mostlandl Hausruck kaum. Stattdessen setzt die Region auf Dachflächen zur Stromerzeugung.
Mit rund zwei Kilowatt Peak Photovoltaik-Leistung pro Einwohner zählt die Region laut David Wagner zu den stärksten PV-Regionen Österreichs. Unterstützt wird der Ausbau durch einen Solardach-Kataster. Damit können Hausbesitzer prüfen, ob ihr Dach für eine Photovoltaik-Anlage geeignet ist und ob sich die Investition wirtschaftlich rechnet.

Mobilität und Bewusstseinsbildung
Neben erneuerbaren Energien setzt die KEM auf Bildungsangebote. Fahrradkurse für Volksschulkinder sowie E-Bike-Kurse für Seniorinnen und Senioren sollen aktive Mobilität fördern und im Alltag verankern.

Leerstände neu nutzen
Ein weiteres Arbeitsfeld ist die Nachnutzung leerstehender Gebäude. Gemeinsam mit 13 Mitgliedsgemeinden wurden Konzepte entwickelt, um bestehende Gebäude wieder zu nutzen.
Ein Beispiel dafür ist Michaelnbach. Dort wurde eine ehemalige Raiffeisenbank in eine Krabbelstube umgewandelt.

Weitere Informationen zur Klima- und Energie-Modellregion gibt es unter: https://pulse.ly/bvvvvhsfrw

Mostlandl Hausruck, Österreich, Michaelnbach, Grieskirchen

Redaktion: Tamara Zopf
Kamera: Tamara Zopf
Schnitt: Tamara Zopf

2500388-003
OÖ
20.09.2026
Die Klima- und Energie-Modellregion (KEM) der Leader Region Mostlandl Hausruck unterstützt seit 2016 insgesamt 33 Mitgliedsgemeinden beim Ausbau erneuerbarer Energien, nachhaltiger Mobilität und der Nutzung von Leerständen. Ziel ist es, Klimaschutz-Maßnahmen auf Gemeindeebene umzusetzen und die Bevölkerung aktiv einzubinden.

Die Klima- und Energie-Modellregion der Leader Region Mostlandl Hausruck ist Teil des österreichweiten KEM-Netzwerks, das seit 2009 vom Klima- und Energiefonds unterstützt wird. Im Mittelpunkt stehen Projekte, die Gemeinden auf dem Weg zu mehr Energie-Unabhängigkeit und Klimaschutz begleiten.

Geschäftsführer David Wagner sieht seine Aufgabe darin, bundesweite und europäische Vorgaben für die Gemeinden verständlich aufzubereiten und konkrete Maßnahmen vor Ort umzusetzen. „Wir wollen, dass Klimaschutz im Alltag spürbar ist und von den Menschen unterstützt wird“, sagt Wagner.

Photovoltaik als Schwerpunkt
Ein zentrales Thema der Region ist der Ausbau der Photovoltaik. Große Flusskraftwerke oder besonders windreiche Standorte gibt es im Mostlandl Hausruck kaum. Stattdessen setzt die Region auf Dachflächen zur Stromerzeugung.
Mit rund zwei Kilowatt Peak Photovoltaik-Leistung pro Einwohner zählt die Region laut David Wagner zu den stärksten PV-Regionen Österreichs. Unterstützt wird der Ausbau durch einen Solardach-Kataster. Damit können Hausbesitzer prüfen, ob ihr Dach für eine Photovoltaik-Anlage geeignet ist und ob sich die Investition wirtschaftlich rechnet.

Mobilität und Bewusstseinsbildung
Neben erneuerbaren Energien setzt die KEM auf Bildungsangebote. Fahrradkurse für Volksschulkinder sowie E-Bike-Kurse für Seniorinnen und Senioren sollen aktive Mobilität fördern und im Alltag verankern.

Leerstände neu nutzen
Ein weiteres Arbeitsfeld ist die Nachnutzung leerstehender Gebäude. Gemeinsam mit 13 Mitgliedsgemeinden wurden Konzepte entwickelt, um bestehende Gebäude wieder zu nutzen.
Ein Beispiel dafür ist Michaelnbach. Dort wurde eine ehemalige Raiffeisenbank in eine Krabbelstube umgewandelt.

Weitere Informationen zur Klima- und Energie-Modellregion gibt es unter: https://pulse.ly/bvvvvhsfrw

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