In Großweißendorf in der Gemeinde Mettmach hat das Puch- und KTM-Treffen seine 13. Auflage erlebt. Hunderte Fahrzeuge kamen zu dem Treffen, das aus einer Idee für einen Feuerwehr-Frühschoppen entstanden ist. Im Mittelpunkt standen alte Mopeds, Traktoren, Autos und die gemeinsame Freude am Schrauben.
Treffen startet als Frühschoppen-Idee Das Puch- und KTM-Treffen in Großweißendorf hat klein begonnen. Die Feuerwehr suchte damals eine Ergänzung zum Frühschoppen. Daraus entstand die Idee für ein Treffen mit Puch- und KTM-Fahrzeugen.
Walter Paulusberger, ehemaliger Feuerwehrkommandant in Großweißendorf, erinnert sich an die Anfänge: „Das ist gleich so gut angekommen, und dann haben uns die anderen schon gefragt, ob wir es nächstes Jahr wieder machen.“ Seitdem findet das Treffen regelmäßig statt.
Kult-Fahrzeuge verbinden Generationen Heute kommen Schrauberinnen, Schrauber und Oldtimer-Fans aus der Region nach Mettmach. Zu sehen sind nicht nur Mopeds. Auch Traktoren und Autos gehören zum Treffen.
Für Lukas und Anita ist vor allem die gemeinsame Arbeit wichtig. Ein Steyr-Traktor wurde gemeinsam mit dem Opa aufgebaut. Das langsame Fahren gehört für Lukas zum Reiz: Man sehe mehr, weil man nicht so schnell unterwegs sei.
Anreise mit alten Mopeds Viele Teilnehmerinnen und Teilnehmer nehmen für das Treffen längere Wege in Kauf. Zenzi und Kerstin aus Utendorf waren rund 45 Minuten unterwegs. Sie kamen mit einem alten Moped-Gespann nach Großweißendorf.
Die beiden zeigen, dass die Fahrzeuge nicht nur Ausstellungsstücke sind. Sie werden gepflegt, gefahren und innerhalb der Familie weitergegeben.
Restaurierung braucht Zeit und Geld Alte Mopeds sind für viele ein Hobby mit hohem Aufwand. Fabian Macherhammer reiste extra aus St. Willibald an. Er hat eine Puch Monza mit sechs Gängen restauriert.
Laut Macherhammer stecken in einer gründlichen Restaurierung bis zu 200 oder 300 Arbeitsstunden. Zusätzlich habe er rund 8.500 Euro investiert. Originale Modelle seien schwer zu finden.
Auch Autos sind gefragt Obwohl der Name des Treffens vor allem auf Zweiräder hinweist, stehen auch Autos im Mittelpunkt. Conny und Erich kamen mit einem VW Käfer. Sie bekamen das Fahrzeug als Geschenk.
Für sie ist der Käfer ein Stück Fahrkultur. Erich beschreibt ihn als „Autofahren pur“. Der Wagen stehe für ein einfaches und emotionales Fahrgefühl.
Viele Helfer im Einsatz Damit das Treffen stattfinden kann, braucht es viele freiwillige Helferinnen und Helfer. Maximilian Gogl, Feuerwehrkommandant von Großweißendorf, spricht von rund 60 Feuerwehrmitgliedern im Einsatz.
Dazu kommen Verwandte und weitere Unterstützerinnen und Unterstützer. Insgesamt helfen laut Gogl etwa 200 bis 250 Personen mit. Sie sorgen für Ablauf, Versorgung und Organisation.
Vorfreude auf die nächste Auflage Das Puch- und KTM-Treffen zeigt, wie stark alte Fahrzeuge Menschen verbinden können. In Großweißendorf geht es um Technik, Erinnerung und Gemeinschaft.
Wenn die Motoren am Abend verstummen, bleibt für viele Besucherinnen und Besucher die Vorfreude auf das nächste Treffen.
Großweißendorf, Mettmach, Utendorf, St. Willibald
Redaktion: Reinhard Loher
Kamera: Reinhard Loher
Schnitt: Reinhard Loher
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