Haag am Hausruck stellt bei der Communale 2026 den Oberösterreichischen Bauernkrieg und Bürgerbeteiligung in den Mittelpunkt. Beim dreitägigen Marktfest erinnert die Gemeinde an die Ereignisse von 1626 und zeigt, warum Mitreden auch heute wichtig ist.
400 Jahre Bauernkrieg 1626 gingen Menschen in Oberösterreich auf die Straße und erhoben ihre Stimme. Auch die Ereignisse rund um Haag am Hausruck sind Teil dieser Geschichte.
400 Jahre später greift die Communale 2026 das Thema beim Marktfest auf. Unter dem Motto „Mut zum Lautsein“ verbindet die Veranstaltung Geschichte mit Fragen der Gegenwart.
Moderatorin Kira Schinko führt als Marketenderin durch das Programm. Martin Honzik, künstlerischer Projektleiter der OÖ Communale, stellt den Bezug zwischen Bauernkrieg und heutiger Bürgerbeteiligung her.
Tradition trifft auf Beteiligung Das Marktfest bietet neben dem historischen Schwerpunkt auch ein breites Programm. Dazu gehören ein Pferdemarkt, eine Schach-Meisterschaft und ein Frühschoppen mit den Haager Buam.
Auch die Vereine aus Haag am Hausruck sind Teil der Veranstaltung. Sie zeigen, wie wichtig freiwilliges Engagement für eine Gemeinde ist. Menschen bringen ihre Ideen ein und übernehmen Verantwortung. Darunter etwa: Hermann Pramendorfer vom Reit- und Fahrverein Haag am Hausruck sowie Johanna Humer von der Landjugend Haag am Hausruck.
Meinungsfreiheit Die Communale macht Haag am Hausruck zur Bühne für Musiker, Wirte, Vereine und Jugendinitiativen.
„Rebellen können nicht leise sein. Heute braucht es keine Rebellion – aber Menschen, die den Mut haben, ihre Meinung zu sagen und Verantwortung zu übernehmen“, sagt Binder.
Das Motto des Marktfests verbindet damit die Geschichte des Jahres 1626 mit dem mut zum Lautsein.
Homepage des Veranstalters:
https://pulse.ly/o8b4ueerth Haag am Hausruck, Oberösterreich
Redaktion: Margit Rumpfhuber
Kamera: Jonas Voitl
Schnitt: Margit Rumpfhuber
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