Am 11. und 12. Juli findet in Grieskirchen erneut der 24-Stunden-Radmarathon powered by Raiffeisen statt. Die Veranstalter rechnen mit einem Teilnehmerrekord. Auch das Fahrerlager ist nahezu ausgebucht. Neben sportlichen Bewerben stehen Charity-Aktionen und prominente Gäste im Mittelpunkt.
Die Vorbereitungen für den 24-Stunden-Radmarathon laufen auf Hochtouren. Laut Organisationsleiter Wolfgang Breitwieser übertreffen die Anmeldezahlen die Erwartungen deutlich. Das 24-Stunden-Solo-Rennen könnte erstmals vollständig ausgebucht sein. Auch die Stellplätze im Fahrerlager werden knapp. Deshalb stockt das Organisationsteam die freiwilligen Arbeitsstunden von 2.000 auf 2.500 Stunden auf.
„Wir haben nicht gerechnet, dass die Anmeldezahlen so steigen“, sagt Wolfgang Breitwieser vom Organisationsteam des Radclubs Grieskirchen.
Neue Bewerbe und mehr Sicherheit
Für die Ausgabe 2026 gibt es mehrere Änderungen. Die Wertung für historische Fahrräder entfällt. Als Grund nennt das Organisationsteam Sicherheitsaspekte. Neu ist außerdem ein eigener Startblock für das Sechs-Stunden-Damenrennen. Dadurch sollen die Teilnehmerinnen unter gleichen Bedingungen antreten.
Bedeutung für die Region
Bürgermeisterin Maria Pachner sieht den Radmarathon als wichtige Veranstaltung für Grieskirchen und die gesamte Region. Entlang der Strecke sorgen Zuschauer jedes Jahr für Stimmung. Zudem gibt es ein Rahmenprogramm für Besucher ohne sportliche Ambitionen.
Der Radmarathon habe sich zu einem Großereignis entwickelt, das weit über die Bezirksgrenzen hinaus Aufmerksamkeit erzeuge.
Raiffeisen setzt auf Partnerschaft
Die Raiffeisenbank Region Grieskirchen unterstützt die Veranstaltung seit vielen Jahren als Hauptsponsor. Direktor Erwin Schützeneder betont die gemeinsamen Werte.
Radsport stehe für Ausdauer, Leistung und Teamgeist. Genau diese Eigenschaften wolle auch die Bank vermitteln. Zusätzlich unterstützt Raiffeisen heuer die zahlreichen freiwilligen Helferinnen und Helfer mit einer Charity-Aktion.
Neue Sponsoren und prominente Teilnehmer
Mit Tech-Masters Austria kommt ein neuer Sponsor hinzu. Das Unternehmen wird sich bei der Hauptbühne mit einem eigenen Stand, Gewinnspielen und einem Team beim Business-Cup präsentieren.
Auch der ÖSV Logistikpartner DSV bringt erneut zahlreiche ehemalige ÖSV-Spitzensportler nach Grieskirchen. Unter anderem haben Andreas Goldberger und die tschechische Olympiasiegerin Kateřina Neumannová ihre Teilnahme angekündigt.
Extremradsportler Lukas Kaufmann startet erstmals
Erstmals nimmt auch der oberösterreichische Extremradsportler Lukas Kaufmann am Grieskirchner 24-Stunden-Rennen teil. Der zweimalige Zweitplatzierte des Race Across America freut sich besonders auf die Atmosphäre entlang der Strecke.
„Ich wollte die Stimmung in Grieskirchen immer schon einmal selbst erleben“, sagt Lukas Kaufmann.
Für den Extremsportler steht dabei nicht nur die sportliche Herausforderung im Vordergrund. Kaufmann engagiert sich auch für eine Charity-Aktion zugunsten einer schwer traumatisierten jungen Frau aus der Region, für die ein Therapiehund finanziert werden soll.
Charity bleibt wichtiger Bestandteil
Charity-Projekte gehören seit Jahren zum Radmarathon. Auch heuer werden mehrere soziale Initiativen unterstützt. Zusätzlich fließen Erlöse an das BezirksRundSchau-Christkind.
Organisationsmitglied Günter Wagner berichtet von großer Vorfreude. Die Fahrerlager seien nahezu vollständig belegt. Aufgrund des großen Interesses wurde zusätzlich das Areal der Volksschule für Teilnehmer aktiviert.
Mit den hohen Anmeldezahlen, prominenten Gästen und mehreren Charity-Projekten dürfte der 24-Stunden-Radmarathon auch 2026 wieder zu den größten Sportveranstaltungen der Region zählen.
Link:
https://pulse.ly/k5yq3h8bzj Grieskirchen
Redaktion: Martin Burgholzer
Kamera: Tamara Zopf, Christian Höckner
Schnitt: Tamara Zopf
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