Die Freiwillige Feuerwehr Weeg zählt bei Feuerwehr-Bewerben zur Weltspitze. Weltmeistertitel, ein Weltrekord und zahlreiche Landes- und Bundessiege prägen die Geschichte der Feuerwehr. Entscheidend für die Zukunft sind für Ehren-Hauptbrandinspektor Franz Stelzhammer sen. vor allem die Jugend, die Ausbildung und der Zusammenhalt.
Die Erfolge der Feuerwehr Weeg reichen über mehrere Jahrzehnte zurück. Besonders die Bewerbsgruppen haben zahlreiche Spitzenplätze erreicht. Dazu kommen Weltmeistertitel und ein Weltrekord.
Ein wichtiger Teil der Arbeit ist die Nachwuchsarbeit. Für Franz Stelzhammer beginnt damit die Zukunft der Feuerwehr. „Die Jugend ist die Zukunft. Und wenn man die Jugend begeistern kann für den Bewerb, haben wir auch später aktive Mitglieder, die im Ernstfall dann für den Nächsten da sind“, sagt der Kommandant.
Bewerbe als Ansporn für die Jugend Die Feuerwehr Weeg setzt dabei auf eine Verbindung von Training und Bewerben. Erfolge sollen junge Mitglieder motivieren und gleichzeitig auf die Arbeit im aktiven Feuerwehrdienst vorbereiten.
Auch die Jugendgruppe ist erfolgreich. Besonders die Mädchen sorgen für neue Impulse. Laut Stelzhammer sen. wurde eine eigene Jugendgruppe aufgebaut. Bereits im ersten Jahr erreichte sie den zweiten Platz und stand zweimal auf dem Stockerl.
Dabei geht es nicht nur um Geschwindigkeit. Im Training werden die Gruppen direkt miteinander verglichen. Der Ehrgeiz ist groß. Das gilt laut Stelzhammer sen. für Burschen und Mädchen gleichermaßen.
Training bereitet auf Einsätze vor Die Bewerbe sind für die Feuerwehr aber nicht das eigentliche Ziel. Im Ernstfall muss jeder Handgriff sitzen. Deshalb gehören Ausrüstung, Fahrzeuge und Gerätschaften ebenso zum Training.
Auch Mitglieder, die nicht mehr an vorderster Stelle eingesetzt werden, bleiben wichtig. Aufgaben wie Funk oder andere Tätigkeiten sichern das Zusammenspiel der gesamten Mannschaft.
„Man muss nicht immer ganz vorne sein. Aber jedes einzelne Mitglied ist wichtig, damit das Zusammenspiel funktioniert“, erklärt Stelzhammer sen.
20. Weeger Kuppelcup Ein fixer Bestandteil der Bewerbsarbeit ist der Weeger Kuppelcup. 2025 wurde der Bewerb zum 20. Mal ausgetragen. Dabei traten 74 Herren-Gruppen und acht Damen-Gruppen an.
Im Feuerwehrhaus erinnern Trophäen und Fahnen an die Erfolge bei Weltmeisterschaften. Ein eigener Platz erinnert ebenfalls an die Weltmeistertitel. Dort holen sich auch andere Feuerwehrgruppen Tipps und Anregungen für ihre Bewerbsarbeit.
Weltmeistertitel mit dem eigenen Sohn Einen besonderen Höhepunkt seiner Feuerwehrlaufbahn erlebte Franz Stelzhammer bei einer Weltmeisterschaft gemeinsam mit seinem Sohn.
Nach mehreren Weltmeisterschaften lief der eigene Sohn bei der fünften mit. Gemeinsam wurden sie Weltmeister. „Und wie wir dann am Schluss standen, sahen zur rechten Hand die Russen und mein Sohn und ich. Und wir haben dann die Bundeshymne gehört. Das war schon richtig cool“, erinnert sich Stelzhammer sen.
Teamarbeit steht im Mittelpunkt Für die Feuerwehr Weeg sind die Bewerbserfolge damit nur ein Teil der Geschichte. Im Mittelpunkt steht die Gemeinschaft. Training und Einsatz verlangen Zusammenarbeit.
Stelzhammer sen. sieht darin eine zentrale Stärke des Feuerwehrwesens: Nicht die Leistung eines Einzelnen entscheidet, sondern das Team. Was dabei gelernt wird, soll letztlich den Menschen zugutekommen, denen die Feuerwehr im Einsatz hilft.
Die Nachwuchsarbeit bleibt deshalb ein zentraler Schwerpunkt. Junge Mitglieder sollen früh für die Feuerwehr begeistert werden und später Verantwortung im aktiven Dienst übernehmen.
Weeg
Redaktion: Gerald Schlager, Tamara Zopf
Kamera: Andreas Bluschke, Florian Schlager
Schnitt: Tamara Zopf
Folge dem Kanal HT1 - Das schau ich mir an! auf WhatsApp:
https://pulse.ly/dxevongjir 2600278-001