Die Communale Oberösterreich 2026 widmet sich dem 400. Jahrestag des Bauernkriegs von 1626. Mehr als 130 Veranstaltungen sind in Gemeinden im Mühlviertel, im Zentralraum und weiteren Regionen geplant. Im Mittelpunkt stehen Geschichte, gesellschaftlicher Zusammenhalt und die Frage, was sich aus den Konflikten der Vergangenheit lernen lässt. Die Veranstaltungsreihe will den Bauernkrieg nicht nur historisch aufarbeiten. Laut Projektleiter Martin Honzik soll auch der Bezug zur Gegenwart sichtbar werden. „Wir wollen die Menschen bestärken, dass im Gemeinsamen viel Potenzial liegt“, sagt Honzik im Gespräch mit HT1.
Geplant sind Konzerte, Lesungen, Ausstellungen und geführte Touren. Viele Programmpunkte finden direkt in Gemeinden statt. Damit soll Kultur bewusst auch außerhalb klassischer Veranstaltungsorte erlebbar werden. Honzik sieht darin einen wichtigen Zugang: Kultur sei „die Kunst des Zusammenlebens“ und Teil des gesellschaftlichen Miteinanders.
Die Communale setzt zudem auf Bewegung und Beteiligung. Besucherinnen und Besucher sollen verschiedene Orte entdecken und aktiv teilnehmen. Unter anderem sind geführte Rad-Touren rund um historische Schauplätze geplant. Musiker Walter Zauner gestaltet eine musikalische Reise zu Stationen des Bauernkriegs. Auch die Band Austrofred beteiligt sich mit einem „Moving Concert“.
Im Zentrum steht die Frage, welche Bedeutung der Bauernkrieg heute noch hat. Für Honzik geht es dabei um Themen wie Freiheit, Mitbestimmung und gesellschaftlichen Zusammenhalt. „Mutig ist heutzutage, dass wir uns zuwenden und gemeinsam in die Zukunft gehen“, sagt der künstlerische Leiter.
Die Communale Oberösterreich 2026 läuft bis November 2026.
https://pulse.ly/2puzy7zcdy Oberösterreich, Mühlviertel, Linz, Eferding, Peuerbach, Wolfsegg
Redaktion: Gerald Schlager
Kamera: HT1 Podcast Studio
Schnitt: Gerald Schlager
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