Caritas Oberösterreich begleitet jährlich rund 40.000 Menschen

Caritas Oberösterreich begleitet jährlich rund 40.000 Menschen

Zwei Männer sitzen an einem Tisch in einem Podcast-Setting, umgeben von Mikrofonen und Kameras. Sie lächeln, während sie die Sendung "Füreinand‘ da sein!" präsentieren.
Podcast - Studiotalk
27.01.2026
Linz / Oberösterreich. Mag. Stefan Pimmingstorfer ist neuer Direktor und Vorstandsvorsitzender der Caritas Oberösterreich. Im HT1-Podcast spricht er über Aufgaben, aktuelle Herausforderungen und darüber, wie Armut in Oberösterreich entsteht und wirkt.

Die Caritas Oberösterreich unterstützt jedes Jahr rund 40.000 Menschen. Hinter diesen Angeboten stehen etwa 3.200 hauptamtliche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sowie rund 6.000 Freiwillige, davon knapp 1.600 im direkten Ehrenamt und rund 4.600 im Fahrdienst.

 
Verantwortung für Organisation und Ausrichtung

Als Vorstandsvorsitzender arbeitet Stefan Pimmingstorfer nicht allein. Die Caritas wird von einem vierköpfigen Vorstand geführt. Gemeinsam trägt das Gremium die Verantwortung für Personal, Angebote und strategische Entwicklung. Ziel ist es, frühzeitig gesellschaftliche Veränderungen zu erkennen und neue Hilfsangebote zu schaffen.

Unser Auftrag ist klar: Not sehen und handeln. Wenn wir merken, dass Menschen Unterstützung brauchen, dann entwickeln wir konkrete Angebote“, sagt Pimmingstorfer.

 
Pflege und Armut als zentrale Themen

Zu den größten Herausforderungen zählt derzeit die Pflege. Durch den demografischen Wandel steigt der Bedarf an Betreuung deutlich. Die Caritas arbeitet daher an neuen Modellen, vor allem außerhalb stationärer Einrichtungen, und versucht den Pflegeberuf attraktiver zu gestalten.

Ein weiteres zentrales Thema ist Armut. Laut Pimmingstorfer ist sie oft leise und wenig sichtbar. Besonders betroffen sind Alleinerzieherinnen und ältere Frauen mit Mindestpension. Steigende Wohn- und Energiekosten führen dazu, dass vielen Menschen nach Fixausgaben kaum Geld für Lebensmittel, Medikamente oder Bildung bleibt.

 
Wenn Armut Kinder trifft

Armut wirkt sich auch stark auf Kinder aus. Fehlende finanzielle Mittel schränken Freizeit, Bildung und soziale Kontakte ein. Lerncafés der Caritas sollen hier gegensteuern. Ehrenamtliche unterstützen Kinder bei Hausaufgaben und Alltagskompetenzen.

„Bildung ist ein wichtiger Hebel aus der Armut. Wenn Kinder früh abgehängt werden, verlieren sie Chancen – schulisch und sozial“, betont Pimmingstorfer.

Hilfe früh annehmen

Der Direktor appelliert an Betroffene, Angebote der Caritas frühzeitig zu nutzen. Sozialberatungen bieten Unterstützung in einem geschützten Rahmen. Ziel sei es, Perspektiven aufzuzeigen und Hoffnung zu geben.

Weitere Informationen und Hilfsangebote finden sich auf der Homepage der Caritas Oberösterreich:
👉 https://www.caritas-ooe.at

Linz, Oberösterreich

Redaktion: Gerald Schlager
Kamera: HT1 Studio
Schnitt: Gerald Schlager

Folge HT1 auf WhatsApp: https://pulse.ly/jr8cr6vlw1?utm_source=youtube&utm_medium=social&utm_campaign&utm_content=ap_notum6mmrz

2500419-001
Podcast - Studiotalk
27.01.2026
Linz / Oberösterreich. Mag. Stefan Pimmingstorfer ist neuer Direktor und Vorstandsvorsitzender der Caritas Oberösterreich. Im HT1-Podcast spricht er über Aufgaben, aktuelle Herausforderungen und darüber, wie Armut in Oberösterreich entsteht und wirkt.

Die Caritas Oberösterreich unterstützt jedes Jahr rund 40.000 Menschen. Hinter diesen Angeboten stehen etwa 3.200 hauptamtliche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sowie rund 6.000 Freiwillige, davon knapp 1.600 im direkten Ehrenamt und rund 4.600 im Fahrdienst.

 
Verantwortung für Organisation und Ausrichtung

Als Vorstandsvorsitzender arbeitet Stefan Pimmingstorfer nicht allein. Die Caritas wird von einem vierköpfigen Vorstand geführt. Gemeinsam trägt das Gremium die Verantwortung für Personal, Angebote und strategische Entwicklung. Ziel ist es, frühzeitig gesellschaftliche Veränderungen zu erkennen und neue Hilfsangebote zu schaffen.

Unser Auftrag ist klar: Not sehen und handeln. Wenn wir merken, dass Menschen Unterstützung brauchen, dann entwickeln wir konkrete Angebote“, sagt Pimmingstorfer.

 
Pflege und Armut als zentrale Themen

Zu den größten Herausforderungen zählt derzeit die Pflege. Durch den demografischen Wandel steigt der Bedarf an Betreuung deutlich. Die Caritas arbeitet daher an neuen Modellen, vor allem außerhalb stationärer Einrichtungen, und versucht den Pflegeberuf attraktiver zu gestalten.

Ein weiteres zentrales Thema ist Armut. Laut Pimmingstorfer ist sie oft leise und wenig sichtbar. Besonders betroffen sind Alleinerzieherinnen und ältere Frauen mit Mindestpension. Steigende Wohn- und Energiekosten führen dazu, dass vielen Menschen nach Fixausgaben kaum Geld für Lebensmittel, Medikamente oder Bildung bleibt.

 
Wenn Armut Kinder trifft

Armut wirkt sich auch stark auf Kinder aus. Fehlende finanzielle Mittel schränken Freizeit, Bildung und soziale Kontakte ein. Lerncafés der Caritas sollen hier gegensteuern. Ehrenamtliche unterstützen Kinder bei Hausaufgaben und Alltagskompetenzen.

„Bildung ist ein wichtiger Hebel aus der Armut. Wenn Kinder früh abgehängt werden, verlieren sie Chancen – schulisch und sozial“, betont Pimmingstorfer.

Hilfe früh annehmen

Der Direktor appelliert an Betroffene, Angebote der Caritas frühzeitig zu nutzen. Sozialberatungen bieten Unterstützung in einem geschützten Rahmen. Ziel sei es, Perspektiven aufzuzeigen und Hoffnung zu geben.

Weitere Informationen und Hilfsangebote finden sich auf der Homepage der Caritas Oberösterreich:
👉 https://www.caritas-ooe.at

Linz, Oberösterreich

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Kamera: HT1 Studio
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