Bundesheer übt mit Führungssimulator bei „Handwerk 26“ in Wiener Neustadt

Bundesheer übt mit Führungssimulator bei „Handwerk 26“ in Wiener Neustadt

Gruppe von sieben Soldaten in Militäruniformen und Mützen posiert lächelnd für ein Foto. Im Hintergrund ist ein historisches Gebäude sichtbar. Text blendet Informationen zur Übung der 4. Brigade ein.
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Der Schlager von HT1 / OÖ
14.03.2026
Die 4. Panzergrenadierbrigade des österreichischen Bundesheeres trainiert derzeit bei der Übung „Handwerk 26“ an der Theresianischen Militärakademie in Wiener Neustadt den Einsatz einer Brigade. Rund 300 Soldatinnen und Soldaten üben dabei mit einem Führungssimulator sowie dem neuen Führungsinformationssystem SITA WARE. Ziel ist es, Planung und Einsatzführung digital zu trainieren und die Zusammenarbeit der Verbände zu stärken.

Simulator bildet Einsatz einer ganzen Brigade ab

Die Übung „Handwerk 26“ ist die zentrale Ausbildungsübung der 4. Panzergrenadierbrigade. Insgesamt rund 300 Personen nehmen teil. Mithilfe eines Führungssimulators lässt sich dabei der Einsatz einer gesamten Brigade darstellen – normalerweise wären dafür etwa 5.000 Soldatinnen und Soldaten sowie umfangreiches Gerät nötig.

Major Patrick Plechinger aus der Übungsleitung erklärt den Vorteil der Simulation:
„Der riesen Vorteil der Simulationsausbildung ist, dass wir mit rund 300 Personen eine ganze Brigade darstellen können, wo es normal etwa 5.000 Personen sind.“

Die Teilnehmer arbeiten in mehreren Räumen auf dem Gelände der Theresianischen Militärakademie. Dort planen sie Einsätze, führen Verbände und reagieren auf simulierte Gefechtssituationen.

Neues Führungsinformationssystem im Einsatz

Bei der Übung kommt erstmals das neue digitale Führungsinformationssystem SITA WARE zum Einsatz. Es unterstützt Stäbe und Kommandanten bei Planung, Kommunikation und Führung von Einsätzen.

Major Joachim Hahn, Chef des Stabes der 4. Panzergrenadierbrigade, sieht darin einen wichtigen Schritt für die militärische Führung:
„Damit können wir sowohl Einsatzplanung als auch Einsatzführung digital abbilden und sind im Führungsprozess schneller.“

Die technische Grundlage liefert ein eigens aufgebautes Netzwerk. Insgesamt verbindet es elf Gefechtsstände auf Brigade- und Bataillonsebene und stellt Daten- sowie Sprachkommunikation sicher.

Szenario: Gegenangriff zur Landesverteidigung

Im Übungsszenario dringt ein gegnerischer Verband über die Staatsgrenze vor. Die Brigade erhält den Auftrag, einen Gegenangriff zu führen und das Gebiet zurückzuerobern.

Dabei trainieren die Soldatinnen und Soldaten vor allem das Zusammenspiel verschiedener Waffengattungen. Auch Milizsoldaten sind integriert, um die Zusammenarbeit zwischen Berufs- und Milizkräften zu stärken.

Ausbildung mit Blick auf zukünftige Systeme

Ein Teil der Simulation umfasst auch Systeme, die bei der Brigade erst künftig verfügbar sein werden. Dazu zählen etwa Fähigkeiten im Bereich Panzerpioniere oder gepanzerte Fliegerabwehr.

So können neue Einsatzmöglichkeiten bereits in der Planung und Führung berücksichtigt werden, noch bevor die tatsächlichen Systeme eingeführt sind.

Generalstabschef Rudolf Striedinger zeigte sich bei seinem Besuch beeindruckt von der Ausbildung der Brigade und betonte die Bedeutung solcher Übungen für die Einsatzfähigkeit des Bundesheeres.

Link:
https://pulse.ly/atazcr1qfe

Wiener Neustadt

Redaktion: Gerald Schlager
Kamera: Christian Höckner
Schnitt: Gerald Schlager

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Die 4. Panzergrenadierbrigade des österreichischen Bundesheeres trainiert derzeit bei der Übung „Handwerk 26“ an der Theresianischen Militärakademie in Wiener Neustadt den Einsatz einer Brigade. Rund 300 Soldatinnen und Soldaten üben dabei mit einem Führungssimulator sowie dem neuen Führungsinformationssystem SITA WARE. Ziel ist es, Planung und Einsatzführung digital zu trainieren und die Zusammenarbeit der Verbände zu stärken.

Simulator bildet Einsatz einer ganzen Brigade ab

Die Übung „Handwerk 26“ ist die zentrale Ausbildungsübung der 4. Panzergrenadierbrigade. Insgesamt rund 300 Personen nehmen teil. Mithilfe eines Führungssimulators lässt sich dabei der Einsatz einer gesamten Brigade darstellen – normalerweise wären dafür etwa 5.000 Soldatinnen und Soldaten sowie umfangreiches Gerät nötig.

Major Patrick Plechinger aus der Übungsleitung erklärt den Vorteil der Simulation:
„Der riesen Vorteil der Simulationsausbildung ist, dass wir mit rund 300 Personen eine ganze Brigade darstellen können, wo es normal etwa 5.000 Personen sind.“

Die Teilnehmer arbeiten in mehreren Räumen auf dem Gelände der Theresianischen Militärakademie. Dort planen sie Einsätze, führen Verbände und reagieren auf simulierte Gefechtssituationen.

Neues Führungsinformationssystem im Einsatz

Bei der Übung kommt erstmals das neue digitale Führungsinformationssystem SITA WARE zum Einsatz. Es unterstützt Stäbe und Kommandanten bei Planung, Kommunikation und Führung von Einsätzen.

Major Joachim Hahn, Chef des Stabes der 4. Panzergrenadierbrigade, sieht darin einen wichtigen Schritt für die militärische Führung:
„Damit können wir sowohl Einsatzplanung als auch Einsatzführung digital abbilden und sind im Führungsprozess schneller.“

Die technische Grundlage liefert ein eigens aufgebautes Netzwerk. Insgesamt verbindet es elf Gefechtsstände auf Brigade- und Bataillonsebene und stellt Daten- sowie Sprachkommunikation sicher.

Szenario: Gegenangriff zur Landesverteidigung

Im Übungsszenario dringt ein gegnerischer Verband über die Staatsgrenze vor. Die Brigade erhält den Auftrag, einen Gegenangriff zu führen und das Gebiet zurückzuerobern.

Dabei trainieren die Soldatinnen und Soldaten vor allem das Zusammenspiel verschiedener Waffengattungen. Auch Milizsoldaten sind integriert, um die Zusammenarbeit zwischen Berufs- und Milizkräften zu stärken.

Ausbildung mit Blick auf zukünftige Systeme

Ein Teil der Simulation umfasst auch Systeme, die bei der Brigade erst künftig verfügbar sein werden. Dazu zählen etwa Fähigkeiten im Bereich Panzerpioniere oder gepanzerte Fliegerabwehr.

So können neue Einsatzmöglichkeiten bereits in der Planung und Führung berücksichtigt werden, noch bevor die tatsächlichen Systeme eingeführt sind.

Generalstabschef Rudolf Striedinger zeigte sich bei seinem Besuch beeindruckt von der Ausbildung der Brigade und betonte die Bedeutung solcher Übungen für die Einsatzfähigkeit des Bundesheeres.

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