Bläserausbildung in Oberösterreich stärkt junge Dirigenten für die Zukunft der Blasmusik

Bläserausbildung in Oberösterreich stärkt junge Dirigenten für die Zukunft der Blasmusik

Ein Mann lächelt in die Kamera, während er in einer Bauernmarkthalle steht. Im Hintergrund sind Tische mit Gästen und eine festliche Ambiente zu sehen. Der Text im Bild betont das Thema "Nachwuchs am Dirigentenpult".
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11.06.2026
In Oberösterreich werden junge Dirigenten und Dirigentinnen im Rahmen der Bläserakademie und des oberösterreichischen Landesmusikschulwerks ausgebildet. Ziel ist eine vierjährige Ausbildung in Ensembleleitung für Blasorchester. Dabei stehen Theorie, Praxis und musikalische Entwicklung im Mittelpunkt.



Die Blasmusik gilt in Österreich als fest verankerte Tradition. Besonders in Oberösterreich wird die Ausbildung von Nachwuchs für die Leitung von Blasorchestern gezielt gefördert. Die Bläserakademie und das oberösterreichische Landesmusikschulwerk bieten dafür eine vierjährige Ausbildung in Ensembleleitung an.

Im Mittelpunkt stehen theoretische und praktische Inhalte. Dazu zählen Gehörbildung, Rhythmus, Akkordlehre, Transponieren und Instrumentation. Ergänzt wird das Programm durch praktische Fächer wie Schlagtechnik, Probenmethodik, Pädagogik und Literaturkunde. Auch Lehrproben direkt in Kapellen spielen eine wichtige Rolle.

„Es ist sehr vielfältig, wo die Fächer herkommen – vor allem aber die praktischen Inhalte sind entscheidend“, sagt Gottfried Reisegger, Lehrer für Ensembleleitung im Blasorchester. Besonders wichtig seien die Lehrproben direkt in den Orchestern.

Die Ausbildung reagiert auch auf steigende Anforderungen im Bereich der Blasmusik. Laut Eduard Geroldinger, Direktor der Landesmusikschule Ried im Innkreis, wird die musikalische Literatur immer umfangreicher und komplexer. Eine fundierte Ausbildung sei daher notwendig, um die Aufgaben als Kapellmeister oder Kapellmeisterin zu bewältigen.

Am Ende der vierjährigen Ausbildung steht ein Präsentationskonzert. Dieses umfasst die Planung des Programms, die musikalische Leitung und die Moderation des Abends. Für viele Teilnehmerinnen und Teilnehmer ist dieser Moment emotional.
„Ich bin schon ein bisschen nervös. Es ist ein lachendes und ein weinendes Auge, weil es jetzt vorbei ist“, sagt Absolventin Luise Hörandtner.

Auch die Lehrkräfte ziehen eine positive Bilanz. „Vier Jahre lang sieht man eine wunderbare Entwicklung. Die Absolventinnen und Absolventen übernehmen später oft über viele Jahre musikalische Verantwortung in ihren Kapellen“, so Gottfried Reisegger.

Das Abschlusskonzert markiert nicht nur das Ende der Ausbildung, sondern auch den Beginn einer neuen Aufgabe. Die Absolventinnen übernehmen künftig Verantwortung in den Blasorchestern und prägen damit die nächste Generation der Blasmusik in Oberösterreich.

Ried im Innkreis, Oberösterreich

Redaktion: Tamara Zopf
Kamera: Tamara Zopf
Schnitt: Tamara Zopf


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11.06.2026
In Oberösterreich werden junge Dirigenten und Dirigentinnen im Rahmen der Bläserakademie und des oberösterreichischen Landesmusikschulwerks ausgebildet. Ziel ist eine vierjährige Ausbildung in Ensembleleitung für Blasorchester. Dabei stehen Theorie, Praxis und musikalische Entwicklung im Mittelpunkt.



Die Blasmusik gilt in Österreich als fest verankerte Tradition. Besonders in Oberösterreich wird die Ausbildung von Nachwuchs für die Leitung von Blasorchestern gezielt gefördert. Die Bläserakademie und das oberösterreichische Landesmusikschulwerk bieten dafür eine vierjährige Ausbildung in Ensembleleitung an.

Im Mittelpunkt stehen theoretische und praktische Inhalte. Dazu zählen Gehörbildung, Rhythmus, Akkordlehre, Transponieren und Instrumentation. Ergänzt wird das Programm durch praktische Fächer wie Schlagtechnik, Probenmethodik, Pädagogik und Literaturkunde. Auch Lehrproben direkt in Kapellen spielen eine wichtige Rolle.

„Es ist sehr vielfältig, wo die Fächer herkommen – vor allem aber die praktischen Inhalte sind entscheidend“, sagt Gottfried Reisegger, Lehrer für Ensembleleitung im Blasorchester. Besonders wichtig seien die Lehrproben direkt in den Orchestern.

Die Ausbildung reagiert auch auf steigende Anforderungen im Bereich der Blasmusik. Laut Eduard Geroldinger, Direktor der Landesmusikschule Ried im Innkreis, wird die musikalische Literatur immer umfangreicher und komplexer. Eine fundierte Ausbildung sei daher notwendig, um die Aufgaben als Kapellmeister oder Kapellmeisterin zu bewältigen.

Am Ende der vierjährigen Ausbildung steht ein Präsentationskonzert. Dieses umfasst die Planung des Programms, die musikalische Leitung und die Moderation des Abends. Für viele Teilnehmerinnen und Teilnehmer ist dieser Moment emotional.
„Ich bin schon ein bisschen nervös. Es ist ein lachendes und ein weinendes Auge, weil es jetzt vorbei ist“, sagt Absolventin Luise Hörandtner.

Auch die Lehrkräfte ziehen eine positive Bilanz. „Vier Jahre lang sieht man eine wunderbare Entwicklung. Die Absolventinnen und Absolventen übernehmen später oft über viele Jahre musikalische Verantwortung in ihren Kapellen“, so Gottfried Reisegger.

Das Abschlusskonzert markiert nicht nur das Ende der Ausbildung, sondern auch den Beginn einer neuen Aufgabe. Die Absolventinnen übernehmen künftig Verantwortung in den Blasorchestern und prägen damit die nächste Generation der Blasmusik in Oberösterreich.

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