Von 10. bis 12. Juli 2026 hat die Musikkapelle St. Marienkirchen bei Schärding ihr 120-jähriges Bestehen mit dem Bezirksmusikfest gefeiert. Mehr als 70 Gastkapellen sowie tausende Musikerinnen und Musiker aus dem Bezirk Schärding nahmen an den Festtagen teil. Im Mittelpunkt standen die Marschwertung, ein großer Festzug und das Gesamtspiel.
Marschwertung als Höhepunkt Unter dem Motto „Einfach marschieren“ stand die Marschwertung im Mittelpunkt des Bezirksmusikfestes. Beim Festzug marschierten die Gastkapellen vom Ortszentrum zum Sportplatz. Angeführt wurde der Zug von der Stadtkapelle Schärding. Zahlreiche Besucher verfolgten den Einzug entlang der Strecke und bei der Ehrentribüne.
Für den Bezirksobmann des Blasmusikverbandes Schärding, Christoph Sauer, zeigt das Fest die Bedeutung der Blasmusik im Bezirk. „Das Bezirksmusikfest bringt Musikerinnen und Musiker aus dem ganzen Bezirk zusammen und stärkt den Zusammenhalt der Vereine.“
Eigenes Musikstück feiert Premiere Ein besonderer Programmpunkt war der Festakt mit dem Gesamtspiel am Sportplatz. Dabei erklang erstmals ein eigens für das Bezirksmusikfest komponiertes Werk von Stefan Unterberger. Die Uraufführung bildete den musikalischen Höhepunkt des Jubiläums.
Für die gastgebende Musikkapelle war das Bezirksmusikfest zugleich der Höhepunkt ihres 120-jährigen Bestandsjubiläums.
Ehrenamt trägt das Fest Neben den Musikerinnen und Musikern sorgten zahlreiche freiwillige Helferinnen und Helfer für den reibungslosen Ablauf der Veranstaltung. Bürgermeister Gerhard Schwarzgruber sowie Obmann-Stellvertreterin Sabrina Furthner betonten die Bedeutung des ehrenamtlichen Engagements für ein Fest dieser Größe.
Am Sonntag stand die Gemeinschaft im Mittelpunkt. Viermal erklang das Gesamtspiel aller teilnehmenden Kapellen. Auch Hermann Pumberger, Präsident des OÖ Blasmusikverbandes, sowie Vertreterinnen des Musikvereins Dorf an der Pram unterstrichen die verbindende Kraft der Blasmusik über Generationen hinweg.
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https://pulse.ly/oael38xhpt St. Marienkirchen bei Schärding, Schärding, Dorf an der Pram
Redaktion: Margit Rumpfhuber
Kamera: Christian Strassl / Margit Rumpfhuber
Schnitt: Margit Rumpfhuber
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