Bezirksjägertag in Schärding zeigt Verantwortung und Wert von Wildbret

Bezirksjägertag in Schärding zeigt Verantwortung und Wert von Wildbret

Eine lächelnde Frau in traditioneller Tracht steht vor einer Wand mit Jägerutensilien. Im Hintergrund sind weitere Personen und dekorative Elemente zu sehen. Der Bildschirm zeigt den Titel "BEZIRKSJÄGERTAG SCHÄRDING".
Schärding
21.02.2026
Beim Bezirksjägertag im Bezirk Schärding treffen sich einmal im Jahr die Jägerinnen und Jäger der Region. Im Mittelpunkt stehen Verantwortung, Nachhaltigkeit und der Wert von Wildbret. Die Veranstaltung macht deutlich, welche Aufgaben die Jagd für Natur, Gesellschaft und Kultur erfüllt.

 
Jagd als Auftrag für Natur und Gesellschaft

Der Bezirksjägertag gilt als Vollversammlung der Jägerschaft im Bezirk Schärding. Gleichzeitig ist er Leistungsbilanz und gesellschaftliches Treffen.

Alois Selker, Bezirksjägermeister von Schärding, betont die Grundhaltung der Jägerschaft: „Jagd ist nicht nur das Schießen von Wild. Sie hat mehr Aufgaben und Verantwortung.“ Jagd bedeute Ethik, Moral und Gerechtigkeit. Grundlage sei das Handeln im Sinne von Natur, Naturschutz und Tierschutz.

Die Jagd stütze sich auf mehrere Säulen. Dazu zählen die ökologische und die ökonomische Säule sowie Kultur und Brauchtum. Jägerinnen und Jäger arbeiten das ganze Jahr über in ihren Revieren. Sie hegen und pflegen die Bestände. Zudem entnehmen sie nur so viel Wild, wie nachwächst.

Herbert Sieghartsleitner, Landesjägermeister von Oberösterreich, erklärt: „Wir nutzen nie mehr, als wieder nachwächst. Wir schöpfen nur den Zuwachs ab und gewährleisten damit die Nachhaltigkeit.“

Wildbret als regionales Lebensmittel
Ein zentrales Thema ist der Wertschöpfungs-Kreislauf von Wildbret – vom Wald auf den Teller. Regionalität, Nachhaltigkeit und Qualität stehen im Fokus.

Für Alois Selker ist klar: „Die Jagd ist Versorgung mit hochwertigen Lebensmitteln durch das Lebensmittel Wildbret.“ Das Fleisch stamme aus freier Wildbahn und gelange über die Jägerinnen und Jäger direkt zu den Konsumenten oder in die Gastronomie.

Annemarie Dräxler, Tierärztin und Jägerin, beschreibt den Ablauf: Das Wild werde angesprochen und gezielt erlegt, um Leid zu minimieren. Danach folge das Aufbrechen und die Kontrolle der Organe. Anschließend werde das Fleisch gekühlt und entweder als Frischfleisch oder zerlegt weitergegeben. Qualität und Respekt vor dem Tier stehen dabei im Mittelpunkt.

 
Brauchtum und Jugend im Fokus

Neben der Praxis spielt das Brauchtum eine wichtige Rolle. Besonders sichtbar wird das bei den Jagdhornbläsern.
Patrick Harigl von der Jagdhornbläsergruppe Pramtal sieht darin einen klaren Auftrag: „Unsere Musik ist untrennbar mit der Kultur und dem jagdlichen Brauchtum verbunden.“ Die Bläser gestalten kirchliche Feiern und öffentliche Veranstaltungen. Damit machen sie das Kulturgut für viele Menschen hörbar und erlebbar.

 
Austausch und Gemeinschaft

Der Bezirksjägertag ist auch ein Ort des Austauschs. Jägerinnen und Jäger kommen zusammen, ziehen Bilanz und sprechen über kommende Aufgaben. Dabei geht es nicht nur um Zahlen und Abschüsse, sondern auch um die gemeinsame Verantwortung für Natur und Gesellschaft.
Die Veranstaltung im Bezirk Schärding zeigt, wie eng Nachhaltigkeit, Lebensmittel-Versorgung und Tradition miteinander verbunden sind.

Schärding

Redaktion: Tamara Zopf
Kamera: Thomas L. Jenner
Schnitt: Tamara Zopf

‎Folge dem Kanal HT1 - Das schau ich mir an! auf WhatsApp: https://pulse.ly/ttvac225gv

2500437-001
Schärding
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Beim Bezirksjägertag im Bezirk Schärding treffen sich einmal im Jahr die Jägerinnen und Jäger der Region. Im Mittelpunkt stehen Verantwortung, Nachhaltigkeit und der Wert von Wildbret. Die Veranstaltung macht deutlich, welche Aufgaben die Jagd für Natur, Gesellschaft und Kultur erfüllt.

 
Jagd als Auftrag für Natur und Gesellschaft

Der Bezirksjägertag gilt als Vollversammlung der Jägerschaft im Bezirk Schärding. Gleichzeitig ist er Leistungsbilanz und gesellschaftliches Treffen.

Alois Selker, Bezirksjägermeister von Schärding, betont die Grundhaltung der Jägerschaft: „Jagd ist nicht nur das Schießen von Wild. Sie hat mehr Aufgaben und Verantwortung.“ Jagd bedeute Ethik, Moral und Gerechtigkeit. Grundlage sei das Handeln im Sinne von Natur, Naturschutz und Tierschutz.

Die Jagd stütze sich auf mehrere Säulen. Dazu zählen die ökologische und die ökonomische Säule sowie Kultur und Brauchtum. Jägerinnen und Jäger arbeiten das ganze Jahr über in ihren Revieren. Sie hegen und pflegen die Bestände. Zudem entnehmen sie nur so viel Wild, wie nachwächst.

Herbert Sieghartsleitner, Landesjägermeister von Oberösterreich, erklärt: „Wir nutzen nie mehr, als wieder nachwächst. Wir schöpfen nur den Zuwachs ab und gewährleisten damit die Nachhaltigkeit.“

Wildbret als regionales Lebensmittel
Ein zentrales Thema ist der Wertschöpfungs-Kreislauf von Wildbret – vom Wald auf den Teller. Regionalität, Nachhaltigkeit und Qualität stehen im Fokus.

Für Alois Selker ist klar: „Die Jagd ist Versorgung mit hochwertigen Lebensmitteln durch das Lebensmittel Wildbret.“ Das Fleisch stamme aus freier Wildbahn und gelange über die Jägerinnen und Jäger direkt zu den Konsumenten oder in die Gastronomie.

Annemarie Dräxler, Tierärztin und Jägerin, beschreibt den Ablauf: Das Wild werde angesprochen und gezielt erlegt, um Leid zu minimieren. Danach folge das Aufbrechen und die Kontrolle der Organe. Anschließend werde das Fleisch gekühlt und entweder als Frischfleisch oder zerlegt weitergegeben. Qualität und Respekt vor dem Tier stehen dabei im Mittelpunkt.

 
Brauchtum und Jugend im Fokus

Neben der Praxis spielt das Brauchtum eine wichtige Rolle. Besonders sichtbar wird das bei den Jagdhornbläsern.
Patrick Harigl von der Jagdhornbläsergruppe Pramtal sieht darin einen klaren Auftrag: „Unsere Musik ist untrennbar mit der Kultur und dem jagdlichen Brauchtum verbunden.“ Die Bläser gestalten kirchliche Feiern und öffentliche Veranstaltungen. Damit machen sie das Kulturgut für viele Menschen hörbar und erlebbar.

 
Austausch und Gemeinschaft

Der Bezirksjägertag ist auch ein Ort des Austauschs. Jägerinnen und Jäger kommen zusammen, ziehen Bilanz und sprechen über kommende Aufgaben. Dabei geht es nicht nur um Zahlen und Abschüsse, sondern auch um die gemeinsame Verantwortung für Natur und Gesellschaft.
Die Veranstaltung im Bezirk Schärding zeigt, wie eng Nachhaltigkeit, Lebensmittel-Versorgung und Tradition miteinander verbunden sind.

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