Bezirksjägertag in Ried: Jäger werben für Rücksicht im Wald

Bezirksjägertag in Ried: Jäger werben für Rücksicht im Wald

Ein Mann mit grauen Haaren steht vor einem Tannenbaum, während er in die Kamera spricht. Im Hintergrund ist ein Banner mit dem Text "Respekt für Wildtiere lernen" zu sehen.
Ried
12.02.2026
Beim Bezirksjägertag in Ried im Innkreis haben Jägerinnen und Jäger über den Umgang mit Wildtieren informiert. Die Veranstaltung zeigte, warum Rücksicht im Wald wichtig ist, besonders in der Brut- und Setzzeit. Ziel ist mehr Verständnis zwischen Erholungssuchenden, Jagd und Grundbesitz.

Natur ist Erholungsraum für Menschen und zugleich Lebensraum für Wildtiere. Wie dieses Spannungsfeld gelingen kann, stand im Mittelpunkt des Bezirksjägertags in Ried im Innkreis. Vertreter der Jagd warben für mehr Bewusstsein im Umgang mit Wald und Wild.

 
Störungen bedeuten Stress für Wildtiere

Bezirksjägermeister Andreas Gasselsberger betonte, dass es nicht um ein Nutzungsmonopol gehe. Vielmehr gehe es um Schutz und Ruhe für Wildtiere. „Wir glauben nicht, dass wir ein Exklusivrecht auf die Natur haben. Aber Wildtiere brauchen Rückzugsräume und Ruhezeiten“, erklärte Gasselsberger. Ständige Störungen könnten Tiere stressen und langfristig auch Schäden im Wald verursachen.
Gerade nächtliche Aktivitäten oder das Verlassen von Wegen seien problematisch. Für Wildtiere sei das unberechenbar und bedrohlich.

 
Wege bieten Orientierung und Sicherheit

Landesjägermeister Herbert Sieghartsleitner verwies darauf, dass Bewegung auf bestehenden Wegen für Wildtiere besser einschätzbar sei. Lärm und überraschende Begegnungen abseits der Wege würden Tiere hingegen aufschrecken. Rücksicht und ein angepasstes Verhalten könnten viele Konflikte vermeiden.

 
Bewusstsein beginnt in der Schule

Ein zentrales Thema war das Projekt „Schule und Jagd“. Jäger besuchen dabei Schulklassen oder gehen mit Kindern in den Wald. Sie erklären Spuren, Fährten und Lebensräume. Ziel ist ein besseres Verständnis für Natur und Wildtiere.
„Wir sehen uns als Anwälte unserer Wildtiere“, sagte Gasselsberger. Wer Natur verstehe, gehe achtsamer mit ihr um. Diese Haltung sei eine Grundlage für nachhaltiges Handeln.

 
Zusammenarbeit von Jagd und Grundbesitz

Auch die Zusammenarbeit mit Grundbesitzern spielte eine wichtige Rolle. Max Hiegelsberger, Präsident des Oberösterreichischen Landtags, betonte, dass Konflikte durch Dialog lösbar seien. Jagd und Landwirtschaft seien intensive Nutzungsformen, die nur gemeinsam funktionieren könnten.

 
Mehr Offenheit gegenüber der Öffentlichkeit

Pressereferentin Elisabeth Großbichler unterstrich die Bedeutung von transparenter Kommunikation. In Zeiten schneller Medienverbreitung entstünden rasch Missverständnisse. Offene Information könne falschen Eindrücken entgegenwirken.
Der Bezirksjägertag zeigte, dass Jagd heute mehr ist als Wildbewirtschaftung. Sie bedeutet Verantwortung für Tiere, Lebensräume und ein respektvolles Miteinander von Mensch und Natur.

Ried im Innkreis

Redaktion: Tamara Zopf
Kamera: Thomas L. Jenner
Schnitt: Tamara Zopf

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Ried
12.02.2026
Beim Bezirksjägertag in Ried im Innkreis haben Jägerinnen und Jäger über den Umgang mit Wildtieren informiert. Die Veranstaltung zeigte, warum Rücksicht im Wald wichtig ist, besonders in der Brut- und Setzzeit. Ziel ist mehr Verständnis zwischen Erholungssuchenden, Jagd und Grundbesitz.

Natur ist Erholungsraum für Menschen und zugleich Lebensraum für Wildtiere. Wie dieses Spannungsfeld gelingen kann, stand im Mittelpunkt des Bezirksjägertags in Ried im Innkreis. Vertreter der Jagd warben für mehr Bewusstsein im Umgang mit Wald und Wild.

 
Störungen bedeuten Stress für Wildtiere

Bezirksjägermeister Andreas Gasselsberger betonte, dass es nicht um ein Nutzungsmonopol gehe. Vielmehr gehe es um Schutz und Ruhe für Wildtiere. „Wir glauben nicht, dass wir ein Exklusivrecht auf die Natur haben. Aber Wildtiere brauchen Rückzugsräume und Ruhezeiten“, erklärte Gasselsberger. Ständige Störungen könnten Tiere stressen und langfristig auch Schäden im Wald verursachen.
Gerade nächtliche Aktivitäten oder das Verlassen von Wegen seien problematisch. Für Wildtiere sei das unberechenbar und bedrohlich.

 
Wege bieten Orientierung und Sicherheit

Landesjägermeister Herbert Sieghartsleitner verwies darauf, dass Bewegung auf bestehenden Wegen für Wildtiere besser einschätzbar sei. Lärm und überraschende Begegnungen abseits der Wege würden Tiere hingegen aufschrecken. Rücksicht und ein angepasstes Verhalten könnten viele Konflikte vermeiden.

 
Bewusstsein beginnt in der Schule

Ein zentrales Thema war das Projekt „Schule und Jagd“. Jäger besuchen dabei Schulklassen oder gehen mit Kindern in den Wald. Sie erklären Spuren, Fährten und Lebensräume. Ziel ist ein besseres Verständnis für Natur und Wildtiere.
„Wir sehen uns als Anwälte unserer Wildtiere“, sagte Gasselsberger. Wer Natur verstehe, gehe achtsamer mit ihr um. Diese Haltung sei eine Grundlage für nachhaltiges Handeln.

 
Zusammenarbeit von Jagd und Grundbesitz

Auch die Zusammenarbeit mit Grundbesitzern spielte eine wichtige Rolle. Max Hiegelsberger, Präsident des Oberösterreichischen Landtags, betonte, dass Konflikte durch Dialog lösbar seien. Jagd und Landwirtschaft seien intensive Nutzungsformen, die nur gemeinsam funktionieren könnten.

 
Mehr Offenheit gegenüber der Öffentlichkeit

Pressereferentin Elisabeth Großbichler unterstrich die Bedeutung von transparenter Kommunikation. In Zeiten schneller Medienverbreitung entstünden rasch Missverständnisse. Offene Information könne falschen Eindrücken entgegenwirken.
Der Bezirksjägertag zeigte, dass Jagd heute mehr ist als Wildbewirtschaftung. Sie bedeutet Verantwortung für Tiere, Lebensräume und ein respektvolles Miteinander von Mensch und Natur.

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