Bezirk Ried setzt auf Recycling und erneuerbare Energie

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Ein Mann spricht in einem Lagerbereich mit gestapelten Paletten im Hintergrund. Ein Banner mit dem Titel „Umwelt und Wirtschaft im Fokus“ ist gut sichtbar.
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Ried
13.06.2026
Der Bezirk Ried im Innkreis entwickelt sich zunehmend zu einem Standort für nachhaltige Industrie und Kreislaufwirtschaft. Wirtschafts- und Energie-Landesrat Markus Achleitner hat gemeinsam mit Vertretern der Region innovative Unternehmen besucht. Im Fokus standen Recycling, erneuerbare Energie und die wirtschaftliche Bedeutung nachhaltiger Produktion.



Die RDG Recycling Group in Mühlheim am Inn recycelt Kunststoffe aus Produktionsabfällen, Verbundstoffen und großen Kunststoffteilen. Das Unternehmen bereitet Materialien auf, die sonst entsorgt würden. Laut RDG können 80 bis 90 Prozent der Kunststoffe wieder in den Wertstoff-Kreislauf zurückgeführt werden.
„Ich glaube, es ist einfach wichtig, dass man die Rohstoffe, die wir im Land haben, verantwortungsvoll nutzt und versucht, sie wieder in den Kreislauf reinzubringen“, sagt Geschäftsführer Franz Kobleder.

Das Unternehmen verarbeitet nach eigenen Angaben rund 300 verschiedene Kunststoff-Arten. Aus alten Materialien entstehen neue Produkte für die Industrie. Zusätzlich setzt RDG auf erneuerbare Energie. Eine Photovoltaik-Anlage auf rund 10.000 Quadratmetern Dachfläche liefert einen großen Teil des benötigten Stroms.
Auch beim Fuhrpark investiert das Unternehmen in Elektromobilität. Die Lade-Infrastruktur steht Mitarbeitenden und der Öffentlichkeit zur Verfügung.

Für Wirtschafts-Landesrat Markus Achleitner zeigt der Standort, dass nachhaltige Produktion und wirtschaftlicher Erfolg zusammenpassen. „Man sieht heute wieder ganz deutlich, dass Ökologie und Ökonomie sich nicht widersprechen, sondern es sind Turbo-Zwillinge“, sagt Achleitner.

Auch Landtagsabgeordneter Günther Lengauer sieht den Bezirk wirtschaftlich gut aufgestellt. Er verweist auf stabile Beschäftigungszahlen und zahlreiche Betriebsgründungen in der Region.

Das Land Oberösterreich investiere weiterhin in Forschung und Entwicklung. Ziel sei es, international wettbewerbsfähig zu bleiben. Achleitner betont: „Wir wollen nicht die Billigsten sein, aber in vielen Bereichen die Innovativsten und die Besten.“

Auch die aktuellen Wirtschafts-Zahlen im Bezirk Ried fallen positiv aus. Im vergangenen Jahr wurden 245 Unternehmen neu gegründet, weitere 25 Betriebe übernommen. Besonders stark vertreten sind Gewerbe und Handwerk sowie Handel und Informationstechnologie. Die Arbeitslosenquote liegt weiterhin unter dem österreichweiten Durchschnitt.

Damit zeigt der Bezirk Ried im Innkreis, wie moderne Industrie, Innovation und Nachhaltigkeit gemeinsam umgesetzt werden können.

Link:
https://pulse.ly/sj2tqipvqg


Ried im Innkreis, Mühlheim am Inn, Oberösterreich

Redaktion: Hanna Höckner
Kamera: Thomas Jenner
Schnitt: Maria Rauchegger

‎Folge dem Kanal HT1 - Das schau ich mir an! auf WhatsApp: https://pulse.ly/qprluhjgds

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Ried
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Die RDG Recycling Group in Mühlheim am Inn recycelt Kunststoffe aus Produktionsabfällen, Verbundstoffen und großen Kunststoffteilen. Das Unternehmen bereitet Materialien auf, die sonst entsorgt würden. Laut RDG können 80 bis 90 Prozent der Kunststoffe wieder in den Wertstoff-Kreislauf zurückgeführt werden.
„Ich glaube, es ist einfach wichtig, dass man die Rohstoffe, die wir im Land haben, verantwortungsvoll nutzt und versucht, sie wieder in den Kreislauf reinzubringen“, sagt Geschäftsführer Franz Kobleder.

Das Unternehmen verarbeitet nach eigenen Angaben rund 300 verschiedene Kunststoff-Arten. Aus alten Materialien entstehen neue Produkte für die Industrie. Zusätzlich setzt RDG auf erneuerbare Energie. Eine Photovoltaik-Anlage auf rund 10.000 Quadratmetern Dachfläche liefert einen großen Teil des benötigten Stroms.
Auch beim Fuhrpark investiert das Unternehmen in Elektromobilität. Die Lade-Infrastruktur steht Mitarbeitenden und der Öffentlichkeit zur Verfügung.

Für Wirtschafts-Landesrat Markus Achleitner zeigt der Standort, dass nachhaltige Produktion und wirtschaftlicher Erfolg zusammenpassen. „Man sieht heute wieder ganz deutlich, dass Ökologie und Ökonomie sich nicht widersprechen, sondern es sind Turbo-Zwillinge“, sagt Achleitner.

Auch Landtagsabgeordneter Günther Lengauer sieht den Bezirk wirtschaftlich gut aufgestellt. Er verweist auf stabile Beschäftigungszahlen und zahlreiche Betriebsgründungen in der Region.

Das Land Oberösterreich investiere weiterhin in Forschung und Entwicklung. Ziel sei es, international wettbewerbsfähig zu bleiben. Achleitner betont: „Wir wollen nicht die Billigsten sein, aber in vielen Bereichen die Innovativsten und die Besten.“

Auch die aktuellen Wirtschafts-Zahlen im Bezirk Ried fallen positiv aus. Im vergangenen Jahr wurden 245 Unternehmen neu gegründet, weitere 25 Betriebe übernommen. Besonders stark vertreten sind Gewerbe und Handwerk sowie Handel und Informationstechnologie. Die Arbeitslosenquote liegt weiterhin unter dem österreichweiten Durchschnitt.

Damit zeigt der Bezirk Ried im Innkreis, wie moderne Industrie, Innovation und Nachhaltigkeit gemeinsam umgesetzt werden können.

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