Die Landwirtschaft in Österreich und Europa steht vor großen Herausforderungen – das zeigt der Auftakt des agrarpolitischen Herbstes des OÖ Bauernbundes im Rahmen der Rieder Messe.
Zentrale Themen sind der Mehrjährige Finanzrahmen der EU 2028–2034, der kleine bäuerliche Betriebe massiv belasten könnte, sowie die Diskussion um Lebensmittelpreise. Agrarlandesrätin Michaela Langer-Weninger betont, dass Preisdeckel nicht zielführend seien.
Kritik kommt auch an der EU-Industrieemissionsrichtlinie und der Entwaldungsverordnung. „Bäuerliche Familienbetriebe sind keine Industrieanlagen. Und Österreich hat keine Entwaldung“, so LK-Präsident Franz Waldenberger.
Besonders kritisch sieht er auch das geplante Mercosur-Handelsabkommen. Er fordert eine klare Herkunftsgarantie, um heimische Betriebe zu schützen.
Doch der Bauernbund schaut auch nach vorne: Mit der neuen Wissensbroschüre „Entdecke die heimische Landwirtschaft“ sollen Kinder und Jugendliche die Arbeit am Hof besser verstehen. Landesbäuerin Johanna Haider fordert zusätzlich eine Anpassung von Lehrplänen und Lehrmitteln.
„Wir brauchen jetzt klare Weichenstellungen für die Landwirtschaft, gerade mit Blick auf die Wahlen 2026“, so Wolfgang Wallner, Direktor des OÖ Bauernbundes.
#Bauernbund #Ried #RiederMesse #Landwirtschaft #Oberösterreich #Agrarpolitik #Waldenberger #LangerWeninger #Haider #HT1
Ried im Innkreis, Oberösterreich, Braunau
Folge HT1 auf WhatsApp:
https://pulse.ly/rbmkyrz07j 2500253-001 Agrarpolitisch