Alkoven beschließt Klimastrategie 2030 einstimmig

Alkoven beschließt Klimastrategie 2030 einstimmig

Eine Frau spricht vor einer historischen Gebäudezeile. Der Schriftzug "PARIS WIR KOMMEN!" und "ALKOVEN IN RICHTUNG KLIMA-NEUTRALITÄT" sind eingeblendet. Die Szene wirkt informativ und engagiert.
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26.04.2026
Der Gemeinderat Alkoven hat die Klimastrategie 2030 beschlossen. Alle Fraktionen stimmten zu. Ziel ist Klimaneutralität bis 2030. Grundlage sind 15 Maßnahmen in sechs Bereichen, entwickelt gemeinsam mit der Bevölkerung.



Alkoven setzt bereits konkrete Schritte. Fünf kommunale Gebäude tragen Photovoltaik-Anlagen. Ein Carsharing-Projekt startet gemeinsam mit dem Regionalentwicklungsverband. Auch ein Repair-Café läuft. Bürgermeisterin Monika Weberberger-Rainer sagt: „Wir setzen Maßnahmen, damit wir den Verkehr reduzieren und Ressourcen besser nutzen.“

Fokus auf Energie und Mobilität
Die Strategie bündelt zentrale Themen. Dazu zählen Energie, Mobilität und Beschaffung. Auch Wärme-Versorgung und Gebäude spielen eine Rolle. Reinhold Huber, Obmann des Nachhaltigkeitsausschusses, erklärt: „Die CO2-Emissionen hängen stark von Mobilität und Raumwärme ab. Genau dort müssen wir besser werden.“
Die Maßnahmen entstehen in Workshops. Bürgerinnen und Bürger arbeiten mit. Unterstützt wird der Prozess vom Klimabündnis Oberösterreich. Dort setzt man auf einen breiten Ansatz. Reinhard Brix vom Klimabündnis OÖ betont, dass ein „ganzheitlicher Prozess“ nötig ist, „der niemanden zurücklässt“.

Verbindung zu globalen Zielen
Ausgangspunkt ist das Pariser Klimaabkommen von 2015. Es sieht vor, die Erderwärmung unter zwei Grad zu halten. Projekte wie „Paris, wir kommen“ bringen diese Ziele auf Gemeindeebene.
Auch das Land Oberösterreich begleitet den Weg. Umwelt- und Klima-Landesrat Stefan Kaineder verweist auf aktuelle Entwicklungen: Steigende Energiepreise zeigen, wie wichtig regionale Versorgung ist – etwa durch Photovoltaik und alternative Mobilität.

Ziel: klimaneutrale Gemeinde
In den letzten vier Jahren wurden rund 20 Gemeinden begleitet. Aktuell arbeiten auch Ansfelden, Traun und Piberbach an Strategien.
Alkoven will bis 2030 klimaneutral sein. Für Bürgermeisterin Weberberger-Rainer steht fest: „Eine lebenswerte Gemeinde schaut auf Umwelt, Menschen und Zukunft.“

Weitere Infos:
https://pulse.ly/kujxoz9fxg
https://pulse.ly/kjelyjfo5q

Alkoven, Ansfelden, Traun, Piberbach

Redaktion: Margit Rumpfhuber
Kamera: Andreas Bluschke
Schnitt: Margit Rumpfhuber


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2500506-001
26.04.2026
Der Gemeinderat Alkoven hat die Klimastrategie 2030 beschlossen. Alle Fraktionen stimmten zu. Ziel ist Klimaneutralität bis 2030. Grundlage sind 15 Maßnahmen in sechs Bereichen, entwickelt gemeinsam mit der Bevölkerung.



Alkoven setzt bereits konkrete Schritte. Fünf kommunale Gebäude tragen Photovoltaik-Anlagen. Ein Carsharing-Projekt startet gemeinsam mit dem Regionalentwicklungsverband. Auch ein Repair-Café läuft. Bürgermeisterin Monika Weberberger-Rainer sagt: „Wir setzen Maßnahmen, damit wir den Verkehr reduzieren und Ressourcen besser nutzen.“

Fokus auf Energie und Mobilität
Die Strategie bündelt zentrale Themen. Dazu zählen Energie, Mobilität und Beschaffung. Auch Wärme-Versorgung und Gebäude spielen eine Rolle. Reinhold Huber, Obmann des Nachhaltigkeitsausschusses, erklärt: „Die CO2-Emissionen hängen stark von Mobilität und Raumwärme ab. Genau dort müssen wir besser werden.“
Die Maßnahmen entstehen in Workshops. Bürgerinnen und Bürger arbeiten mit. Unterstützt wird der Prozess vom Klimabündnis Oberösterreich. Dort setzt man auf einen breiten Ansatz. Reinhard Brix vom Klimabündnis OÖ betont, dass ein „ganzheitlicher Prozess“ nötig ist, „der niemanden zurücklässt“.

Verbindung zu globalen Zielen
Ausgangspunkt ist das Pariser Klimaabkommen von 2015. Es sieht vor, die Erderwärmung unter zwei Grad zu halten. Projekte wie „Paris, wir kommen“ bringen diese Ziele auf Gemeindeebene.
Auch das Land Oberösterreich begleitet den Weg. Umwelt- und Klima-Landesrat Stefan Kaineder verweist auf aktuelle Entwicklungen: Steigende Energiepreise zeigen, wie wichtig regionale Versorgung ist – etwa durch Photovoltaik und alternative Mobilität.

Ziel: klimaneutrale Gemeinde
In den letzten vier Jahren wurden rund 20 Gemeinden begleitet. Aktuell arbeiten auch Ansfelden, Traun und Piberbach an Strategien.
Alkoven will bis 2030 klimaneutral sein. Für Bürgermeisterin Weberberger-Rainer steht fest: „Eine lebenswerte Gemeinde schaut auf Umwelt, Menschen und Zukunft.“

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