Der 20. Kunsthandwerksmarkt in Aschach an der Donau begeistert tausende Besucher. Rund 90 Aussteller zeigen zwei Tage lang, wie vielfältig, individuell und kreativ Handwerk sein kann. Zwischen Schopperplatz und den Ständen aus aller Welt wird flaniert, geschaut und eingekauft.
„Wichtig ist die Individualität, die Originalität. Alles sind Einzelstücke, die mit Liebe und handwerklichem Können gemacht sind“, erklärt Organisator Gottfried Schmucker.
2025 gibt es wieder Neues zu entdecken: Handgefertigte Schuhe aus Ungarn, keramische Reiben aus Lettland, Figuren eines Künstlers aus Simbabwe, der im Waldviertel lebt.
Ein Highlight ist der Metalldrücker Gerhard Pollack aus Retz, der wie früher Kupferpfannen und Vasen eigenhändig fertigt. „Früher waren wir mehr als 50, heute sind wir nur noch eine Handvoll“, so Pollack.
Auch Recycling ist Thema: Jesse aus Gurten verwandelt alte Emaille in Möbelstücke. „Das ist absolut kein normaler Sessel!“, betont er mit Blick auf ein Unikat, das einst eine Badewanne war.
Seit 20 Jahren prägt Regionalität den Markt. Einige Aussteller sind seit Beginn dabei, wie die Boutique Eigenart aus Aschach. „Es wird wirklich alles in unserer Werkstatt gefertigt – von meiner Mama, meiner Tante und mir. Wichtig ist die Liebe zum Detail“, sagt Stephanie Mohr.
Live-Musik und skurrile Instrumente ergänzen das Angebot. So klingt der Kunsthandwerksmarkt so einzigartig wie seine Aussteller.
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