Braunau am Inn hat von 26. Dezember bis 6. Jänner den 12. Braunauer Weihnachtszirkus erlebt. Auf der Wiese gegenüber dem Interspar zeigte das Team ein neues Programm mit internationalen Artistinnen und Artisten. Im beheizten Zelt standen Luftakrobatik, Jonglage und Familien-Nummern im Mittelpunkt.
Der Weihnachtszirkus setzte heuer erneut auf Abwechslung: Luftakrobatik mit Miss Arina aus der Ukraine, Jonglage und klassische Clown-Nummern. Für Kinder gab es außerdem die Pony-Rasselbande.
Aus Tschechien reiste Jongleur Milan an. Bei seiner Tellernummer band er Teile des Publikums in die Show ein. „Ich arbeite als Jongleur, seit ich mein Studium mit 19 abgeschlossen habe“, sagte Milan über seinen Weg vom Bauingenieurwesen in die Manege.
Als einer der zentralen Ansprechpartner vor Ort begleitete Christoph Drexel die Produktion. „Man muss mit Herz dabei sein“, sagte Drexel und erklärte, warum ihn Zirkus seit seiner Kindheit fasziniert. Er betonte auch den starken Zusammenhalt im Team und in der Zirkus-Familie.
Ein weiterer Programmpunkt war Hula-Hoop-Artistin Angelina Degen. Sie steht nach eigenen Angaben seit jungen Jahren in der Manege: „Hula-Hoop mache ich jetzt seit elf Jahren – genau genommen seit ich sechs bin.“ Das Reisen und die wechselnden Orte machten für sie den Reiz des Zirkuslebens aus.
Mit Clown-Nummern, Tier-Programm und Akrobatik endete der Zirkusabend jeweils mit kräftigem Applaus. Nach dem Finale ist klar: In Braunau am Inn soll es auch im kommenden Jahr wieder heißen – Manege frei.
Braunau am Inn, Korneuburg, Wien
Redaktion: Reinhard Loher
Kamera: Reinhard Loher
Schnitt: Reinhard Loher
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