„Von der Burg Friesach bis zum Pyramidenkogel: Bauingenieur-Studierende erleben Kärnten hautnah“

Studierende des Bauingenieurwesens am Campus Wels der FH Oberösterreich nutzten eine praxisnahe Studienreise, um unterschiedliche Bauweisen und architektonische Meisterwerke hautnah zu erleben. Unterstützt wurde die Exkursion mit 20.000 Euro von der Bundesinnung Bau, die so den Wissenserwerb der Masterstudierenden des ersten Semesters fördert.

Der Reisebogen spannte sich von historischen Bauprojekten bis zu modernen Visionen: In Friesach konnten die Studierenden beobachten, wie eine Burg nach mittelalterlichen Methoden errichtet wird – mit traditionellen Werkzeugen und Materialien der damaligen Zeit. FH-Prof. Dr. Werner Hochhauser betonte, dass diese Erfahrung einen anschaulichen Einblick in historische Baukunst und ihre Unterschiede zur heutigen Praxis bot.

Moderne Bauprojekte standen ebenso auf dem Programm: Entlang der Gail lernten die Studierenden Hochwasserschutzmaßnahmen kennen, die Siedlungsgebiete vor extremen Hochwasserereignissen sichern. Ein weiteres Highlight war der Pyramidenkogel südlich des Wörthersees, die höchste Holzaussichtsplattform der Welt. Architekt Markus Klaura erläuterte den Bau im Detail und zeigte, wie moderne Holzbauweise, Materialwahl und Baulogistik ineinandergreifen.

BI Exkursion Nach Kärnten

Den krönenden Abschluss bildete das Domenig Steinhaus, ein Werk des bekannten Architekten Günther Domenig. Die Studierenden erhielten Einblicke in außergewöhnliche Formensprache, Konstruktion und architektonische Gestaltung – eine perfekte Verbindung von Kunst, Architektur und Technik.

Die Exkursion vermittelte den Studierenden wertvolle Praxiserfahrungen, die das theoretische Wissen aus dem Studium anschaulich ergänzen. Dabei wurde sowohl die historische Handwerkskunst als auch der Einsatz moderner Technik erlebbar.

Erwähnte Orte: Wels, Campus Wels, Kärnten, Friesach, Gail, Pyramidenkogel, Wörthersee

Quelle: FH OÖ
29.11.2025