Internationales Jahr der Bäuerin 2026: Starke Frauen im Mittelpunkt der Landwirtschaft

Mit einer kraftvollen Auftaktveranstaltung startet der OÖ Bauernbund ins Internationale Jahr der Bäuerin 2026 – ein Jahr, das ganz im Zeichen der Sichtbarkeit, Stärkung und Gleichberechtigung von Frauen in der Land- und Forstwirtschaft steht. Rund 180 Bäuerinnen folgten der Einladung zur Veranstaltung in die Wohnwelt Maier in Ried im Innkreis, wo Austausch, Inspiration und Gemeinschaft im Zentrum standen.

Bäuerinnen sichtbar machen – Leistungen würdigen

Die UNO rückt 2026 weltweit die Bäuerinnen in den Fokus. Ziel ist es, ihre bedeutende Rolle in der Landwirtschaft, Ernährungssicherung und regionalen Entwicklung sichtbar zu machen. In Österreich – und besonders in Oberösterreich – ist diese Rolle bereits heute entscheidend: Rund 45 Prozent der Betriebe werden hier von Frauen geführt oder mitgeführt.

Landesbäuerin Johanna Haider bringt es auf den Punkt:
„Mit dem Internationalen Jahr der Bäuerin 2026 rücken wir die Frauen dorthin, wo sie längst stehen: ins Zentrum unserer Versorgung und unserer Regionen.“

Vernetzen, motivieren, stärken

Bundesbäuerin Irene Neumann-Hartberger betonte in ihren Grußworten die Kraft des gemeinsamen Auftretens:
„Wir müssen medial präsent sein und sichtbar für die Gesellschaft – denn nur so wächst das Bewusstsein für unsere Leistungen.“

Mit einem Vier-Punkte-Plan setzt der Bauernbund gezielt auf:

  • rechtliche & finanzielle Absicherung
  • Stärkung der Mitbestimmung
  • gezielte Frauenförderung
  • Diversifizierung der Betriebe

Besondere Erwähnung fand der ZAM-Lehrgang, der Frauen im ländlichen Raum gezielt in ihrer Führungsrolle stärkt.

Landesrätin Michaela Langer-Weninger ergänzt:
„Dieses starke Erscheinungsbild gibt uns die Verantwortung und die Chance, mitzureden – in der Politik, den Regionen und Gemeinschaften.“

Ein Abend voller Impulse und Inspiration

Neben regionaler Kulinarik und musikalischer Umrahmung durch den Bäuerinnenchor aus Ried war der emotionale Höhepunkt der Veranstaltung der Vortrag von Elke Pelz-Thaller, Persönlichkeitstrainerin und Bäuerin aus Bayern. Mit viel Humor und Tiefgang zeigte sie, wie Konflikte zur persönlichen Weiterentwicklung beitragen können – unter dem Motto:
„EIGHEIRAD – das mögliche Geschenk des Konflikts“

Fazit: Ein Jahr des Aufbruchs beginnt

Mit 2026 beginnt ein Jahr des Aufbruchs für Bäuerinnen in Oberösterreich. Der OÖ Bauernbund schafft mit seiner Veranstaltungsreihe Räume zur Stärkung von Frauen, zum Erfahrungs- und Wissensaustausch – und setzt damit ein sichtbares Zeichen für die Zukunft der Landwirtschaft.

Orte: Ried im Innkreis, Oberösterreich, Linz, Innviertel, Bayern

Redaktion: Hanna Höckner

Quelle: OBERÖSTERREICHISCHER BAUERNBUND
05.02.2026