Stark gekämpft, historisch belohnt: UFG Grieskirchen/Pötting holt erste Bundesliga-Medaille

Beim Final3 der Faustball-Bundesliga in Nußbach hat die Frauenmannschaft der UFG Sparkasse Grieskirchen/Pötting Geschichte geschrieben: Trotz einer deutlichen 0:4-Niederlage im Halbfinale gegen das favorisierte Team von Union Compact Freistadt durfte sich das Team über die Bronzemedaille freuen – die erste überhaupt in der Vereinsgeschichte.

Für die UFG war es das erste Antreten bei einem österreichischen Finalevent, entsprechend groß war die Anspannung vor dem Spiel gegen die routinierten Hallenmeisterinnen aus Freistadt. Dennoch starteten die Debütantinnen mutig und lagen im ersten Satz sogar mit 5:2 in Führung. Doch Freistadt fand immer besser ins Spiel und drehte mit neun Punkten in Serie den Satz.

Bei zunehmend schwierigen Bedingungen – Regen setzte ein, der Ball wurde rutschig – kämpfte Grieskirchen/Pötting unermüdlich weiter. Trainer Joachim Maier brachte neue Impulse von der Bank, stellte um, aber Freistadt ließ sich nicht aus der Ruhe bringen. Besonders im dritten Satz war die Entscheidung knapp, als ein strittiger Ball auf der Grundlinie vom Linienrichter als „drin“ gewertet wurde – sehr zum Ärger des UFG-Coaches.

Auch im vierten Durchgang hielt das junge Team lange mit, gab sich nie auf und stellte Freistadt trotz Rückstand immer wieder vor Aufgaben. Am Ende war es aber die Routine und Kaltschnäuzigkeit der Mühlviertlerinnen, die den Unterschied machte.

„Heute war nicht unser Tag, Freistadt hat verdient gewonnen. Natürlich haben wir uns mehr erhofft, aber wir sind als Außenseiterinnen ins Final3 gegangen. Die Bronzemedaille ist für uns ein Riesenerfolg“, zeigte sich Coach Joachim Maier trotz Niederlage stolz auf seine Mannschaft. „Nächste Saison greifen wir wieder neu an.“

Im Finale setzte sich Gastgeber Union Nussbach mit 4:1 gegen Freistadt durch und krönte sich zum neuen österreichischen Meister.

Orte: Nußbach, Grieskirchen, Pötting, Freistadt, Mühlviertel

Quelle: UFG Grieskirchen/Pötting
17.07.2025