Zwei Künstler vermitteln mit ihren Kunstwerken in der Ausstellung „Ruhepol und Bewegungsfreiheit“ im MUFUKU Weibern ihre Sichtweisen auf unsere Welt und eröffnen auf empathische Weise neue Denkräume. Der Zeichner, Maler und Grafiker Gerhard Wöß setzt bildnerisch Landschaft als Idee, als Erinnerung oder als Gedanke um und stellt Fragen: Was ist Landschaft, wie entsteht sie und was kann sie sein? Wöß gestaltet seine Kunstwerke mit Leinöl, Graphit, Tusche und Acryl. Die neueste Serie betitelt er mit „Dunkle Wolken ziehen über das Land“. Der Zeichner und Kinetiker Hans Polterauer nimmt eine kompromisslose künstlerische Haltung ein. Er konstruiert Maschinen aus Altstoffen oder Teilen demontierter Geräte und integriert organisches Material aus der Natur.
„Ruhepol und Bewegungsfreiheit“ – ein visuelles Ereignis im MUFUKU
Dabei bedient sich der Künstler verschiedener Arten mechanischer und elektronischer Selbstregelung. Sein künstlerisches Schaffen ist geprägt von kontrolliertem Gleichgewicht zwischen Ordnung und Unordnung. So unterschiedlich die künstlerischen Ausdrucksformen der beiden Künstler auch sind, gemeinsam ist ihnen konsequente Kontinuität und inhaltliche Stringenz. Musizieren werden bei der Eröffnung am 25. September 2025 Fredi Pröll am Schlagzeug und Uli Winter am Cello, die beim heurigen 39. Kaleidophon im Ulrichsberger Jazzatelier das Publikum mit ihren Improvisationen begeisterten.
23.08.2025

