Renaturierung der Krems im Unteren Kremstal startet mit 19,4 Mio. Euro

Im Unteren Kremstal startet eines der größten Renaturierungsprojekte Oberösterreichs. Der Wasserverband Unteres Kremstal setzt gemeinsam mit dem Land Oberösterreich und dem Bund die Renaturierung der Krems und des Sulzbachs um. Insgesamt werden rund 19,4 Millionen Euro investiert. Ziel ist es, Natur, Hochwasserschutz und Naherholung gleichermaßen zu stärken.

Das Projektgebiet liegt in den Gemeinden Kematen an der Krems, Piberbach und Kremsmünster. Auf einer Länge von 4,2 Kilometern und einer Fläche von rund 18 Hektar sollen die derzeit stark regulierten Flussabschnitte naturnah umgestaltet werden. Statt harter Uferverbauungen entstehen Mäander, strukturreiche Flussbetten und neue Lebensräume für Tiere und Pflanzen.

Gruppenfoto von 15 Personen bei einem Spatenstich in verschneiter Umgebung. Alle halten Schaufeln und stehen vor einem großen Erdhaufen. Ein Banner und Bäume sind im Hintergrund sichtbar.
Bezirkshauptmann Mag. Manfred Hageneder (links), Wasserverbandsobmann Bgm. Markus Stadlauer MA, LRin Michaela Langer-Weninger PMM, Bundesminister Mag. Norbert Totschnig MSc, LH Mag. Thomas Stelzer und LR Stefan Kaineder (v.l.n.r. in der Bildmitte) mit Vertreter/innen der Wasserverbands-Gemeinden und des Gewässerbezirkes Linz beim Spatenstich zur Renaturierung an der Krems. Foto: Land OÖ/Lina Spenlingwimmer, Verwendung mit Quellenangabe

Neben der ökologischen Aufwertung verbessert das Projekt auch den Hochwasserschutz. Durch mehr Raum für die Gewässer können Hochwasser künftig besser zurückgehalten werden. Gleichzeitig entstehen neue Zugänge und Erholungsräume für die Bevölkerung.

„Mit dieser Renaturierung machen wir aus einem verbauten Gewässer wieder einen lebendigen Flussraum. Wir zeigen, wie ökologischer Fortschritt und Hochwasserschutz Hand in Hand gehen“, sagt Umwelt- und Klima-Landesrat Stefan Kaineder.

Die Umsetzung ist nur durch die enge Zusammenarbeit von Gemeinden, Land, Bund und Grundeigentümern möglich. Die erforderlichen Flächen wurden über Kauf- und Tauschverträge bereitgestellt und fachlich von der Ländlichen Neuordnung des Landes Oberösterreich begleitet. Die Bauarbeiten laufen von Herbst 2025 bis 2027.

Orte: Kematen an der Krems, Piberbach, Kremsmünster

Redaktion: Hanna Höckner

Eine Gruppe von 15 Personen steht im Schnee vor einem Erdhaufen, jeder hält eine Schaufel. Im Hintergrund sind blaue Fahnen und eine winterliche Landschaft zu sehen.
Bezirkshauptmann Mag. Manfred Hageneder (links), Wasserverbandsobmann Bgm. Markus Stadlauer MA, LRin Michaela Langer-Weninger PMM, Bundesminister Mag. Norbert Totschnig MSc, LH Mag. Thomas Stelzer und LR Stefan Kaineder (v.l.n.r. in der Bildmitte) mit Vertreter/innen der Wasserverbands-Gemeinden und des Gewässerbezirkes Linz beim Spatenstich zur Renaturierung an der Krems. Foto: Land OÖ/Lina Spenlingwimmer, Verwendung mit Quellenangabe
Quelle: OÖ Landeskorrespodenz
14.01.2026