Schon seit mehr als drei Jahrzehnten ist sie ein Fixpunkt im Jahreskalender vieler Pflanzenliebhaber: die Rottenbacher Pflanzenbörse. Heuer findet die Veranstaltung bereits zum 32. Mal statt – und zieht erneut zahlreiche „Pflanzennarrische“ und „grüne Rebellen“ an, die ihre Begeisterung für Saatgut, Blumen, Sträucher und Wildkräuter teilen.
Das Konzept ist einfach und gleichzeitig wertvoll: Wer überschüssige Pflanzen oder Samen hat, gibt diese weiter. Dazu gibt es jede Menge Fachwissen – von Anbau über Pflege bis hin zur Verwendung. So lebt ein Schatz an Wissen fort, der in den letzten Generationen vielerorts verloren gegangen ist.
Die Pflanzenbörse versteht sich nicht als Konkurrenz zu Gärtnereien, sondern vielmehr als Ergänzung. Durch die Begeisterung der Teilnehmer wird die Lust am Garteln gefördert und weitergetragen. Neben dem Tausch von Pflanzen gehören auch Ausflüge zu Gärtnereien oder Gartenschauen zum Programm. Erst kürzlich führte die erste zweitägige Reise in der Geschichte der Pflanzenbörse in die Südsteiermark – mit Stationen im Exotengarten, im Wüstengarten, in den Gärten von Schloss Herberstein, bei den Hängenden Gärten der Sulamith und in der Schokoladen Welt Zotter.

