Notarzthubschrauber in Oberösterreich 2025 zu 2.541 Einsätzen alarmiert

Die beiden in Oberösterreich stationierten Notarzthubschrauber Christophorus 10 und Christophorus Europa 3 sind im Jahr 2025 insgesamt 2.541-mal alarmiert worden. Das geht aus aktuellen Zahlen der ÖAMTC-Flugrettung hervor.

Christophorus 10 mit Stützpunkt Linz rückte zu 1.073 Einsätzen aus, Christophorus Europa 3 vom Standort Suben zu 1.468. Damit wurden die oberösterreichischen Hubschrauber im Schnitt rund sieben Mal pro Tag angefordert. „Hinter jeder Alarmierung steht ein Mensch in einer Ausnahmesituation. Unsere Aufgabe ist es, so schnell wie möglich medizinische Hilfe an den Notfallort zu bringen“, sagt Marco Trefanitz, Geschäftsführer der ÖAMTC-Flugrettung.

Ein gelber Rettungshubschrauber steht auf einer Landebahn, umgeben von einer bewölkten Himmel. Auf der Seite ist
ÖAMTC – Notarzthubschrauber Christophorus Europa 3

Den größten Anteil am Einsatzgeschehen machten medizinische Notfälle aus. In 1.263 Fällen wurden die Crews wegen internistischer oder neurologischer Akuterkrankungen wie Herzinfarkt oder Schlaganfall gerufen. Weitere 536 Einsätze betrafen Unfälle im Arbeits-, Schul-, Freizeit- oder häuslichen Umfeld. Zu Verkehrsunfällen hoben die Hubschrauber 218-mal ab, zu Sport- und Freizeitunfällen im alpinen Gelände 23-mal. In zehn Fällen war eine Taubergung notwendig. Insgesamt handelte es sich bei 1.976 Alarmierungen um Primäreinsätze direkt am Notfallort.

Österreichweit wurden die ÖAMTC-Notarzthubschrauber 2025 zu 21.650 Rettungsflügen alarmiert. Derzeit stehen 18 Hubschrauber ganzjährig im Einsatz, ergänzt durch einen Intensivtransporthubschrauber und saisonale Stützpunkte in Wintersportregionen. „Lebensrettung funktioniert nur gemeinsam – in der Luft wie am Boden“, betont Trefanitz.

Orte: Linz, Suben, Oberösterreich
Redaktion: Hanna Höckner

Quelle: ÖAMTC
06.01.2026