Modellprojekt für mehr Sicherheit: Grenzpolizei Tumeltsham soll österreichweit Vorbild werden


Die OÖVP Ried zeigt sich erfreut: Mit der Aufnahme der Grenzschutzeinheit Tumeltsham ins neue Regierungsprogramm wird ein lang verfolgtes Anliegen nun zur bundesweiten Realität. Für Nationalratsabgeordneten Manfred Hofinger und Landtagsabgeordneten Günther Lengauer ist die Entscheidung ein wichtiger Schritt für mehr Sicherheit im Innviertel und darüber hinaus.

„Gerade als Grenzregion entlang der stark frequentierten Innkreisautobahn A8 wissen wir um die Bedeutung von Grenzschutz und Schleierfahndung“, erklärt Hofinger. Die in Tumeltsham stationierte Einheit soll künftig als Modell für eine österreichweite Grenzpolizei dienen – mit flexiblen Einsatzmöglichkeiten entlang aller relevanten Grenzräume.

Die jüngsten Zahlen bekräftigen den Handlungsbedarf: Über 7.000 illegale Einreiseversuche, 421 verhaftete Schlepper und 1.380 vollstreckte Haftbefehle wurden laut deutscher Bundespolizei zwischen Bayern und Österreich im Zeitraum September 2024 bis Mai 2025 registriert. Auch bei Drogenschmuggel und Waffenfunden zeigen sich massive Zuwächse – etwa eine Versechsfachung der Kokain-Mengen bei der niederbayerischen Polizei.

LAbg. Lengauer betont die Dringlichkeit: „Das Innviertel darf nicht zum Wartezimmer für gestrandete Migranten werden. Neben konsequenten Kontrollen braucht es eine enge Überwachung der Verkehrsachsen – auf Straße wie Schiene.“ Darüber hinaus verweist die OÖVP auf anstehende EU-Zusagen: eine Verdreifachung des FRONTEX-Personals sowie strengere Asylregeln ab Juni 2026.

Mit dem Ausbau der Einheit in Tumeltsham zu einem nationalen Vorzeigemodell sieht sich die OÖVP Ried auf Kurs – für ein sicheres Innviertel und ein grenzüberschreitend wirksames Vorgehen gegen illegale Migration und organisierte Kriminalität.

Orte: Tumeltsham, Ried im Innkreis, Innkreisautobahn A8, Bayern, Österreich, Ungarn, Slowenien, Tschechien, Slowakei, EU, München, Niederbayern

Quelle: ÖOVP Ried
03.08.2025